„Soltau für Alle 2.0“

Auftaktveranstaltung: Netzwerk möchte Projekt wieder aufleben lassen

„Soltau für Alle 2.0“

Es geht wieder los: Rund 20 Interessierte trafen sich am Anfang dieses Monats auf Einladung der Lebenshilfe zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Soltau für alle 2.0“ im Böhme-Saal des Hotel Parks Soltau. Nach einer kurzen Begrüßung warf Lebenshilfe-Geschäftsführer Gerhard Suder einen Blick zurück auf „Soltau für Alle“. Von 2017 bis 2019 hatte die Aktion Mensch das Inklusionsprojekt gefördert mit dem Ziel, ein nachhaltig wirksames Netzwerk zur Verbesserung der gleichberechtigen gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sozialraum Soltau aufzubauen.

Dass dieses Vorhaben geglückt ist, zeigte sich nun: Obwohl die Corona-Pandemie die Bemühungen um ein Aufrechterhalten des Netzwerkes in den vergangenen zwei Jahren stark behindert hatte, zeigten sich die zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreiter voller Tatendrang. Mit dabei waren neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe Soltau auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Soltau, des Seniorenbeirats, der Stiftung Spiel, der Bleiläuse, der Heide-Werkstätten, der EUTB, von AWO Trialog, der Lobetalarbeit Stübeckshorn, eine ehemalige Lehrkraft sowie der Geschäftsführer des Hotel Parks Soltau. Der neue, erste hauptamtliche Teilhabebotschafter der Lebenshilfe Soltau, Paul Kaib, nutzte die Gelegenheit, um sich dem Netzwerk vorzustellen.

Soltaus Bürgermeister Olaf Klang zeigte sich bei der Begrüßung erfreut, dass die Fäden des Netzwerks nun wieder aufgenommen werden. Nach einer Snackpause stellte Projektleiterin Jessica Bleifuß das Inklusionsprojekt Kommune Inklusiv Schneverdingen vor, für das die Lebenshilfe Soltau mit der Stadt Schneverdingen kooperiert - gefördert durch die Stiftung der Aktion Mensch.

Anschließend wurden Ideen ausgetauscht. Dabei zeigte sich, dass den Beteiligten klar ist, dass nicht nur Menschen mit Behinderung häufig von der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind, sondern auch viele andere Zielgruppen. Auch diese möchte das Netzwerk aus Ehrenamtlichen in den Blick nehmen. Schließlich geht es den Netzwerkern, wie es hieß, „um ein Soltau für Alle.“ Weitere Engagierte, die sich dafür einsetzen möchten, sind im Netzwerk stets willkommen.

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