„Soltau in Bewegung bringen“

Projekt „3F - Fit for Family“: Auftaktveranstaltung und Austausch

„Soltau in Bewegung bringen“

„Lasst uns Soltau wieder in Bewegung bringen und das Wirgefühl in unserer Stadt stärken“ - unter diesem Motto gab es vor kurzem eine Auftaktveranstaltung zum Start des Präventionsprojekts „3F - Fit for Family“ in Soltau. Vorangegangen war eine Bewerbung des MTV Soltau um Geschäftsführerin Petra Kurtz. Sie hatte sich bei der Niedersächsischen Kinderturnstiftung als neuer Standort für das „3F-Projekt“ beworben und den Zuschlag erhalten. Ausschlaggebend hierfür war auch die gemeinsame Bewerbung mit der Fachgruppe 50 (Soziale Hilfen) der Stadt Soltau.

Das von der Niedersächsischen Kinderturnstiftung und der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) entwickelte Präventionsprojekt möchte an verschiedenen niedersächsischen Standorten mehr Aufmerksamkeit für Bewegungsförderung in der Kindheit und Familie bewirken. Familien dürfen Freude an der alltäglichen gemeinsamen Bewegung finden und deren Wert sowie langfristigen Nutzen erkennen beziehungsweise wiedererkennen. Unter Nutzung kommunaler Unterstützungsstrukturen sollen sie daher zu einer nachhaltig gesünderen und bewegungsaktiveren Lebensweise motiviert werden. Die bedarfsorientierte Projektgestaltung in Soltau wird in den nächsten zwei Jahren von den Koordinatorinnen und Beraterinnen Daniela Kamenzky und Mareike Flack-Schmerbeck vom „3F-Projekt“ begleitet.

Im Frühjahr diesen Jahres hatte es für den neuen „3F-Projekt“-Standort Soltau ein erstes Online-Treffen gegeben. Im Anschluss daran wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, die sich aus Vertreterinnen der Stadt Soltau, des „YouZe - Kinder- und Jugendarbeit in Soltau“ sowie des MTV Soltau zusammensetzt und den Projektverlauf koordiniert.

Zur Auftaktveranstaltung des „3F-Projekts“ kamen in den Räumlichkeiten des Sport- und Gesundheitszentrums des MTV Soltau Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Soltau, aus Kindertagesstätten, aus Vereinen, des „YouZe“, der Lebenshilfe und des Stephansstifts zusammen, um sich über das Projekt zu informieren. Im Fokus der Veranstaltung stand zudem eine erste Vernetzung der Interessierten untereinander, möchte doch das Projekt Partizipation und Austausch von Beginn an ermöglichen.

Soltaus Bürgermeister Helge Röbbert, der dem „3F-Projekt“ seine Unterstützung zugesagt hatte, betonte in seinem Grußwort die aktuelle Bedeutung eines derartigen Projekts, um vor allem bereits festzustellenden Auswirkungen der coronabedingten Einschränkungen auf das Bewegungsverhalten und Sozialleben von Kindern und Familien entgegenzuwirken.

Nach der Begrüßung und einem „bewegten Einstieg“ stellte Mareike Flack-Schmerbeck den Anwesenden im Rahmen eines Impulsvortrags vor, welchen Mehrwert Bewegung für die gesamte Entwicklung von Kindern und auch für Erwachsene hat. Im Anschluss daran erläuterte Daniela Kamenzky die Ziele, das Konzept und die Angebote des „3F-Projekts“ und gab Einblicke in die bisherige Projektarbeit an anderen Pilotstandorten in Niedersachsen. Eine erste interaktive Ideenwerkstatt zu niedrigschwelligen Bewegungsaktionen für Kinder und Familien rundete den Auftakt ab.

Um das Bewegungsverhalten und die Bedarfe der Soltauer Familien zu erheben und darüber die aktuelle Ausgangslage zu erfassen, wird zeitnah eine Familienbefragung gestartet. Hierfür soll ein Online-Fragebogen über die digitalen Kanäle möglichst vieler Multiplikatoren den Familien zugänglich gemacht werden.

Im September wird dann die Steuerungsgruppe zum neuen Bewegungsnetzwerk „Runder Tisch Bewegung“ einladen. Dort sind alle, die in der Stadt etwas bewegen wollen, willkommen. Ansprechpartnerin ist Petra Kurtz, Geschäftsführerin des MTV Soltau, Telefon (05191) 3502. Bei ihr gibt es auch nähere Informationen zum Projekt.

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