Rund 120 engagierte Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich Ende März an der Müllsammelaktion in Soltau. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus allen Altersgruppen und Bereichen der Stadtgesellschaft: Neben Selbsthilfegruppen waren auch Kindergärten der Lebenshilfe sowie zahlreiche Einzelpersonen vertreten – von klein bis groß. In einer Gemeinschaftsaktion unter Motto „Soltau zeigt sich sauber“ (HK berichtete) befreiten sie weite Gebiete in und rund um die Böhmestadt von Unrat. Initiatorinnen, Alice Petrik, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Soltau, und Susanne Heitmann, die als Ehrenamtliche das Projekt mitorganisiert hat, freuten sich sehr über die tolle Resonanz.
Bereits im Vorfeld der zentralen Aktion hatten einzelne Gruppen eigene Projekte umgesetzt. „So führte die Freizeitbegegnungsstätte ‚YouZe‘ gemeinsam mit dem Stadtjugendring eine Säuberungsaktion in und rund um ihr Gelände durch. Auch die Freudenthalschule engagierte sich mit ihren Schülerinnen und Schülern in einer eigenen Sammelaktion“, erklärte Petrik.
Sie und ihre Mitstreiterin waren begeistert: „Die Resonanz auf die Gesamtaktion war durchweg positiv. Viele Teilnehmende zeigten sich erfreut darüber, dass wieder eine gemeinsame Initiative für ein sauberes Stadtbild ins Leben gerufen wurde. Besonders der Wunsch wurde mehrfach geäußert, die Müllsammelaktion künftig regelmäßig stattfinden zu lassen und nicht als einmalige Aktion zu belassen.“
Während der Sammlung wurde deutlich, dass sich Müll nicht nur in Waldgebieten, sondern auch verstärkt entlang von Straßen sowie im innerstädtischen Bereich findet. Auch hier sehen die Beteiligten künftig Handlungsbedarf und signalisierten ihre Bereitschaft, sich weiterhin aktiv einzubringen.
Das Organisationsteam zieht ein durchweg positives Fazit: „Die Aktion wurde sehr gut angenommen, die Stimmung war hervorragend, und der gemeinsame Einsatz hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht.“