Soltauer Bauerntag am 11. Oktober mit „dezentralem Konzept“

Landwirtschaftliche Betriebe, Hofläden und Geschäfte laden ein: Bauerntag mit insgesamt 17 Zielen / dazu verkaufsoffener Sonntag an mehreren Standorten

Soltauer Bauerntag am 11. Oktober mit „dezentralem Konzept“

Einen „normalen“ Bauernmarkt könne es dieses Jahr wegen der Pandemie nicht geben, bedauert Ulrike Hennings, „doch die beliebte Veranstaltung sollte auch in der Coronakrise nicht komplett gestrichen werden“, so die Eventmanagerin der Stadt Soltau weiter. „Daher haben wir dieses Jahr ein dezentrales Konzept erarbeitet“, fügt Helge Röbbert hinzu. Der Bürgermeister der Böhmestadt stellte das Programm für den Soltauer Bauerntag zusammen mit Hennings und Doreen Weber, bei der Stadt zuständig für den Bereich Kultur, am heutigen Mittwoch vor. Wobei: Ein festgelegtes Programm im klassischen Sinne gibt es am 11. Oktober nicht - vielmehr soll der Bauerntag einladen zu Touren zu den Höfen, Hofläden und Anbietern in den Ortschaften sowie zu Zielen in der Innenstadt und zum Bummel am verkaufsoffenen Sonntag.

Durch die Verteilung der Besucher auf einzelne Ortsteile sollen zum einen große Menschenansammlungen vermieden werden, zum anderen bewahren die landwirtschaftlich geprägten Betriebe den Bauernmarktsgedanken. Dafür sei im Vorfeld gemeinsam mit den Soltauer Ortsvorstehern das dezentrale Konzept auf die Beine gestellt worden, so Hennings: „Und wir freuen uns, dass so viele mitmachen.“ So weist die Karte auf dem Flyer zum Bauerntag insgesamt 17 Ziele in und rund um Soltau aus. Interessierte können also die teilnehmenden Höfe in den einzelnen Ortschaften besuchen und ebenso in der Marktstraße viel zu dem Thema entdecken. „Die Fußgängerzone wird dem Anlass entsprechend dekoriert“, so der Bürgermeister. Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags präsentiert auch sich der lokale Einzelhandel - „und zwar in der Innenstadt und auf der Almhöhe ebenso wie im Designer-Outlet-Center“, ergänzt Röbbert.

Dabei läuft der Soltauer Bauerntag am 11. Oktober von 11 bis 17 Uhr und der verkaufsoffene Sonntag von 12 bis 17 Uhr. „Jeder Hof und Hofladen kreiert sein eigenes Angebot“, erläutert Weber. Im Mittelpunkt stehen hier - wie auch sonst beim Bauernmarkt - heimische Produkte und die Präsentation traditioneller sowie moderner Landwirtschaft. Ideen aus dem ersten Bauerntag dieser Art könnte sich Hennings auch für kommenden Bauernmärkte vorstellen, sobald diese wieder möglich seien: „Einiges wollen wir in Zukunft in neue Konzepte einbinden.“

Weitere Informationen zum Bauerntag sowie eine Übersichtskarte gibt es auf der Interenseite der Stadt unter www.soltau.de.

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