„Soltauer Gespräche“: „Russland in Europa - Partner oder Bedrohung?“

Brigadegeneral a.D. Reiner Schwalb zu Gast in der Alten Reithalle

„Soltauer Gespräche“: „Russland in Europa - Partner oder Bedrohung?“

„Russland in Europa - Partner oder Bedrohung?“ - so lautet das Thema eines Vortrages, den Brigadegeneral a.D. Reiner Schwalb im Rahmen der Reihe „Soltauer Gespräche“ am 20. Juli um 20 Uhr in Soltau hält. Coronabedingt wird die Vortragsreihe in der Alten Reithalle, Winsener Straße 34, fortgesetzt. Das Thema des Abends ist unverändert aktuell und war auch ein wesentlicher Teil der kürzlich geführten G7- und der NATO-Gespräche. Auf die komplexe Frage wird der Referent in seinem Vortrag eingehen. Als Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Moskau war er sieben Jahre, von 2011 bis 2018, tätig und hatte damit einen profunden Einblick in das Land und seine Politik.

Die Liste schwieriger Punkte im Verhältnis zu Russland ist lang: Nawalny und die Menschenrechte, Belarus und die Gas-Pipeline, Internet-Attacken, konträre Interessen in Syrien, Libyen und andere außereuropäische Konfliktregionen. Dazu heißt es in der Veranstaltungsankündigung: „Anfang der 90er Jahre sprach der damalige Staatspräsident Gorbatschow vom gemeinsamen Haus Europa, geworden ist es anders. Russland hat sich von einer Präsidialdemokratie hin zu einer Diktatur entwickelt.“ Geblieben sei jedoch der Wunsch eines gutnachbarschaftlichen Verhältnisses zur russischen Zivilgesellschaft in Form von Städtepartnerschaften, kulturellen Begegnungen, Schüleraustauschen. So gebe es auch für Bundeskanzlerin Merkel wenig Gründe, nicht mit dem Kreml zu sprechen. Und die Antwort Europas auf die Herausforderungen Russlands ließen sich auf den Dreiklang „zurückweisen - einschränken - kooperieren“ zusammenfassen. Daher stelle sich die zentrale Frage: „Russland – Partner oder Bedrohung?“

Der Arbeitskreis „Soltauer Gespräche“ weist darauf hin, dass derzeit wegen entsprechender Corona-Auflagen maximal 120 Zuhörerinnen und Zuhörer teilnehmen dürfen. Die Alte Reithalle ist ab 19.15 Uhr geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, entweder eine aktuelle Testbescheinigung (nicht älter als 24 Stunden) oder einen Impfnachweis oder einen Nachweis, dass sie genesen sind, mitzuführen. Die Personaldaten werden über die „LucaApp“, ansonsten durch Ausfüllen eines Personalbogens erfasst. Es besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail an C.Gberndt@t-online.de oder per Telefon unter (05191) 71203 im Vorfeld für diese Veranstaltung anzumelden.

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