Soltauer Kammermusiken wieder am Start

Kulturverein Soltau: Konzertsaison 2019/20 beginnt am 26. September

Soltauer Kammermusiken wieder am Start

Nachdem der Kulturverein Soltau einen neuen Vorstand gewählt hat (HK berichtete), kann es auch mit den renommierten Soltauer Kammermusiken weitergehen - einer Reihe, die für ihre Qualität weit über die Grenzen der Böhmestadt hinaus bekannt ist. Hier übernimmt jetzt der neue Vorstand zum ersten Mal die Regie: Die Konzerte der Saison 2019/2020 stehen, wie bisher, stets an einem Donnerstag um 20 Uhr in der Soltauer Bibliothek Waldmühle auf dem Plan, das erste am 26. September.

Dass die „neue Mannschaft“ mit den vielfältigen organisatorischen Aufgaben nicht ganz allein gelassen wird, war auch Herzensangelegenheit des scheidenden Vorstandes um Peter Kerstan, welcher die Vorbereitungen der folgenden Soltauer Kammermusiken 2019/20 noch maßgeblich mit betreut hat.

Allzu viel dürfte sich also für das Publikum, darunter zahlreiche Abonnenten, nicht ändern, bleibt doch der Grundsatz, abwechslungsreiche Kamermusik und solistische Beiträge von vor allem jungen vielversprechenden Interpreten zu präsentieren, auch weiterhin bestehen.

Dies dürfte auch beim ersten Konzert am 26. September mit den Brüdern Wassily und Nicolai Gerassimez deutlich werden, denn die beiden Vollblutmusiker sind mit ihren Instrumenten, Violoncello und Klavier, international gerngesehene Gäste auf dem Podium und demnächst auch in der Elbphilharmonie zu erleben. Auf dieser abendlichen Reise in die Welt der spanischen Tondichtung erlebt das Soltauer Publikum bei einer „Noche Española“ Werke von Manuel de Falla, Enrique Granados, Astor Piazolla und Pablo Casals sowie Eigenkompositionen der beiden Brüder.

„Zwischen Himmel und Erde“ lautet dann die Überschrift des zweiten Konzertes am 17. Oktober: Das Trio Concertini, in der Besetzung Flöte, Oboe und Fagott, präsentiert in klassischer Holzbläserbesetzung mit Kompositionen von Haydn, Mozart und Beethoven ein ebenso klassisches Konzertprogramm. Die Hamburger Pianistin Natalia Ewald ist Preisträgerin des internationalen Seiler-Wettbewerbes und am 14. November zu Gast in der Waldmühle in Soltau. Sie spielt ihr Soloprogramm mit Klaviersonaten und Werken von Beethoven, Schubert und Schumann.

Das 1998 gegründete Diogenes-Quartett gehört seit über 20 Jahren zu den international gefragten Streichquartetten und weist eine beeindruckende Diskographie auf. Mit dem impressionistischen Streichquartett in F-Dur von Maurice Ravel, umrahmt von zwei klassischen Quartetten, findet der Zuhörer jene Vielfallt auch bei diesem ersten Konzert im neuen Jahr, am 16. Januar, wieder. Die Abschlusskonzerte der diesjährigen Saison übernehmen dann am 13. Februar das Duo Brüggen Plank mit Violine und Klavier und das Accio-Klaviertrio am 19. März. Letzteres war bereits 2017 zu Gast in der Heide und wird unter dem Motto „Durch Nacht zum Licht“ unter anderem Werke von Clara Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör bringen.

Karten sind an der Abendkasse oder als Reservierungen (auch als Abonnement) unter (05191) 975518 und unter kulturverein-soltau@mailbox.org erhältlich.

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