Stoffmasken fürs Personal

Soltauerin näht bunte Tröpfchenfänger

Stoffmasken fürs Personal

Normalerweise näht Ann-Christin Berger Kleidung für ihre beiden Kinder oder auch Taschen und andere Accessoires. Doch seit gut einer Woche fertigt die Soltauerin farbenfrohen Mundschutz in Reihe.

Immer mehr Menschen tragen die Stoffmasken in der Öffentlichkeit, hauptsächlich, um andere zu schützen. Doch auch in der Pflege ist solch ein Mundschutz zunehmend gefragt, da medizinische Masken Mangelware sind.

„Dadurch, dass ich momentan weder als Friseurin noch in der Gastronomie arbeiten kann wie sonst, bin ich zu Hause und habe Zeit“, so die 36jährige. Die Soltauerin weiter: „Und da ich weiß, dass viele Leute gern Mundschutz tragen würden in bestimmten Situationen, habe ich damit angefangen, hübsche, bunte Exemplare zu nähen. Eine Freundin, die im Krankenhaus arbeitet und meine Mutter, die im Altenheim beschäftigt ist, sind dankbare Abnehmerinnen, auch, wenn solch ein Stoffexemplar nicht dem medizinischen Standard genügt. In manchen Fällen ist eine Stoffmaske besser als nichts.“

Sie hofft, dass auch andere Hobby-Näherinnen in die Produktion einsteigen und Masken spenden. „Ich möchte einfach andere inspirieren, es mir gleichzutun“, erläutert die Mutter zweier Kinder. Interessierte, die Fragen haben, können Berger über Instagram kontaktieren. Dort heißt die Soltauerin Missimountain - und zeigt ihre Ideen, was man mit der Nähmaschine aus alten Sachen machen kann, momentan beispielsweise Mundschutz - wenn es denn genügend Gummiband gibt, denn das ist dieser Tage schwer zu bekommen …

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