Volksbank verschiebt Umzug in Soltau

Coronakrise verzögert bisherige Planungen

Volksbank verschiebt Umzug in Soltau

Eigentlich sollten in dieser Woche die Packer unter der Last des Mobiliars ins Schwitzen kommen, doch es tut sich derzeit nichts für den geplanten Umzug der Volksbank Lüneburger Heide in Soltau. Angesichts der Coronakrise und der damit verbundenen Umstände ist das kein Wunder. Und so meint Volksbank-Regionaldirektor André Pannier: „Dieses Vorhaben mussten wir erst einmal verschieben.“

Schon seit einiger Zeit plant die Volksbank in Soltau im großen Stil einen Neubau am bisherigen Standort in der Wilhelmstraße - eine neue Straße eingeschlossen (HK berichtete). Es wird zwar noch dauern, bis dieses Vorhaben umgesetzt werden kann, doch wesentliche Vorbereitungen sind im Vorfeld unumgänglich.

Dazu gehört auch der Umzug nach „schräg gegenüber“ in die Poststraße. Dort, einen Steinwurf entfernt, befindet sich die ehemalige Filiale der Kreissparkasse (KSK) Soltau, die die Volksbank angemietet hat. Das Haus hat nicht nur den Vorteil der Nähe zum abrissgeweihten Altgebäude der Volksbank, sondern verfügt auch über die nötige Bank-Infrastruktur. Für etwa zwei bis drei Jahre soll das Geldinstitut dort sein Übergangsdomizil finden. Die Kreditabteilung, so Pannier, habe bereits vor drei Wochen Räume in der ehemaligen KSK-Filiale bezogen. Im Laufe dieser Woche sollten nun auch die übrigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf die andere Straßenseite umziehen, „und zum Wochenende sollten unsere Geräte verlagert werden“, so Pannier.

Daraus wird zunächst einmal nichts: „Das Übergangsgebäude bietet weniger Platz und wäre damit zu beengt gewesen“, erläutert der Regionaldirektor mit Hinweis auf die aktuellen Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Durch den bereits erledigten Umzug der Kreditabteilung gebe es jetzt in beiden Gebäuden genügend Platz, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weit genug auseinanderzusetzen: „Das ist schon ein gewisser Luxus“, weiß Pannier.

Über Arbeitsmangel kann sich die Volksbank trotz oder gerade wegen der Coronakrise nicht beklagen: „Eine Welle der Liquiditätshilfe rollt auf uns zu, insbesondere deshalb, weil die Hilfsprogramme über die Banken laufen. Das betrifft beispielsweise sowohl Privatkunden, die etwa von Kurzarbeit betroffen sind, als auch Unternehmen, denn beide müssen - wenn auch in anderen Dimensionen - ihre Fixkosten bedienen“, erläutert der Regionaldirektor, der noch einmal auf den Umzug zurückkommt: „Den neuen Termin legen wir zu gegebener Zeit fest.“

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