Waldumbauprojekt am Oeninger Moor: Schüler packten fleißig mit an

Rund 30 fleißige Helferinnen und Helfer setzten weitere 2.500 junge Stieleichen und Rotbuchen in die Erde

Waldumbauprojekt am Oeninger Moor: Schüler packten fleißig mit an

Es geht voran beim Waldumbauprojekt am Oeninger Moor: Nachdem der eingetragene Soltauer Verein Klimafreunde bereits im April dieses Jahres etwa 1.000 Bäume auf einer Fläche beim Tannenweg in der Nähe des Waldfriedhofs gepflanzt hatte, folgte jüngst an gleicher Stelle Teil zwei der groß angelegten Pflanzaktion. Etwa 30 fleißige Helferinnen und Helfer setzten am 4. Dezember bis zum Einbruch der Dunkelheit weitere 2.500 junge Stieleichen und Rotbuchen in die Erde und waren am Ende zwar erschöpft und durchgefroren, aber auch stolz und glücklich über den gemeinsam erzielten Fortschritt.

In den vergangenen Wochen hatte der Verein mehrfach öffentlich um Mithilfe vor Ort geworben. Tatsächlich wurde die Umsetzung des Projektes erst möglich gemacht durch die zahlreichen externen Helfer, die den Klimafreunden bei der Pflanzaktion unermüdlich zur Seite standen. Besonders freute sich der Verein dabei über die große Anzahl an Schülerinnen und Schülern, die freiwillig ihre Freizeit opferten, um ihren eigenen Beitrag zum nachhaltigen Waldumbau zu leisten. Auch mehrere Mitglieder von „Fridays for Future“ Soltau und anderen lokalen Ortsverbänden packten mit an.

Eigene Erfahrungen mit dem Pflanzen von Bäumen war dabei gar nicht notwendig: So gab Stephan Nachreiner, der das gesamte Waldumbauprojekt mit seiner Expertise fachlich betreut, allen Neulingen zunächst eine kurze Einweisung in die Technik des Bäumepflanzens und stand auch im Laufe des Tages stets bei Fragen zur Verfügung.

Bereits Ende November hatten die Klimafreunde zusammen mit dem Lions-Club Böhmetal und weiteren Projektpartnern bei einem gemeinsamen Festakt die feierliche Eröffnung der Pflanzfläche am Oeninger Moor bekanntgegeben (HK berichtete). Seitdem gibt dort unter anderem eine neue Infotafel Aufschluss über die Idee des Projektes: Anstelle der ehemals auf der Fläche vorhandenen instabilen Nadelholz-Monokultur soll ein ausgewogener und langlebiger Mischwald entstehen. Dieser ist nicht nur resistenter gegen Witterungsbedingungen und Schädlingsbefall, sondern soll vor allem auch langfristig mehr Kohlenstoffdioxid binden.

Die Klimafreunde schlossen mit der Pflanzaktion ein durchaus erfolgreiches Vereinsjahr ab. Insgesamt pflanzte der Verein auf verschiedenen Flächen im Heidekreis fast 6.000 Bäume. Pflanzungen sind jeweils nur in bestimmten Perioden im Frühjahr und im Herbst möglich.

Auch im kommenden Jahr wird der Verein weiterhin auf tatkräftige Hilfe angewiesen sein: Wer sich für die Klimafreunde und ihre Projekte interessiert, findet weitere Informationen dazu unter www.klima-freunde.de oder auf Facebook und Instagram. Eine Kontaktaufnahme ist dort ebenso möglich wie per E-Mail unter info@klima-freunde.de.

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