HKK-Neubau: Mehr Zeit für die Planung

Archimeda-Geschäftsführer Dietmar Schulz: „Es gab, wie erwartet, noch ein paar notwendige Anpassungen im Siegerentwurf“

HKK-Neubau: Mehr Zeit für die Planung

War in Sachen Neubau eines Gesamtklinikums am Standort bei Bad Fallingbostel stets die Rede davon, dass die sogenannte „Haushaltsunterlage Bau“ bis zum 30. September 2021 beim Land Niedersachsen eingereicht werden solle, um die in Aussicht gestellten Fördergelder erhalten zu können, so gibt es nun offenbar mehr Zeit für die Detailplanung. Wie Nina Bernard, Pressesprecherin des HKK, am vergangenen Freitag mitteilte, gingen die Planungen des Gesamtklinikums im Heidekreis „in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL), das dem Finanzministerium des Landes Niedersachsens untersteht, in ihrem Detaillierungsgrad gut voran.“

„Es gab, wie erwartet, noch ein paar notwendige Anpassungen im Siegerentwurf. Insgesamt ist die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Planerteam vorbildlich“, erklärt dazu Dietmar Schulz, Geschäftsführer der Firma Archimeda, die für die Projektplanung des Gesamtklinikums verantwortlich zeichnet: „Die Sitzung des Planungsausschusses im zweiten Quartal 2022 gibt eine zeitliche Entlastung, die bereits fortgeschrittenen Planungen zu einer Genehmigungsreife zu führen und mit den Nutzern abzustimmen.“

Und Dr. Achim Rogge, Geschäftsführer des Heidekreis-Klinikums, betont: „Unser europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb hatte das Ziel, das bestmögliche Konzept, den bestmöglichen Entwurf zu finden.“ Die Architekten hätten sehr genaue Konzeptanforderungen vom Planungsteam des Heidekreis-Klinikums bekommen, „und nun haben die Planer die Möglichkeit, das Betriebsorganisations- und Logistikkonzept mit allen Beteiligten detailliert zu besprechen und die Prioritäten in unseren Anforderungen punktgenau zu erkennen und in der Umsetzung zu treffen.“

HKK-Geschäftsführung und Projektleitung betonen unisono, sich „für das beste Konzept“ entschieden zu haben. Rogge: „Wir sind sehr glücklich über die gute, vertrauensvolle und zielführende Zusammenarbeit mit der Architektengruppe Schweitzer GmbH aus Braunschweig, mit ‚Hascher Jehle Architektur Berlin‘ und dem Landschaftsarchitektenbüro ‚nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbH schonhoff schadzek depenbrock‘ aus Hannover unter der Leitung von Architekt Joachim Welp.“ Der HKK-Geschäftsführer hebt hervor, dass die baufachliche Seite des Landes, das NLBL, in sämtliche Planungsschritte „stets sehr eng eingebunden“ sei.

Baudirektorin Elisabeth Meyer-Pfeffermann, Referatsleiterin Krankenhausbau: „Das durchweg belastbare Entwurfskonzept aus dem Architekten-Wettbewerb begleiten wir auch weiterhin im Planungsprozess interdisziplinär und ganzheitlich. Nutzer und Planerteam sind für eine hochwertige Qualität in Pflege, Behandlung und Diagnostik im Dialog. Auf diesem Weg haben wir um einen Projekt-Sachstandsbericht mit Stand 30. September 2021 gebeten. Die Abgabe einer entscheidungsreifen FUBau inklusive Kostenberechnung erwarten wir turnusmäßig dann im Januar.“

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