HKK: Vom morgigen Mittwoch an gilt erneut ein Besuchsverbot

Geschäftsführer Dr. Achim Rogge: „Unser Hauptaugenmerk muss darauf liegen, dass sowohl unsere Patienten als auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut wie möglich vor einer Ansteckung geschützt werden“

HKK: Vom morgigen Mittwoch an gilt erneut ein Besuchsverbot

Vom morgigen Mittwoch, 1. Dezember, an gilt erneut ein allgemeines Besuchsverbot im Heidekreis-Klinikum (HKK), „um“, wie das HKK heute mitteilte, „alle zu schützen.“

„Uns allen im Corona-Krisenstab des Heidekreis-Klinikums ist bewusst, wie schmerzhaft ein Besuchsverbot für unsere Patienten und deren Angehörigen ist“, so HKK-Geschäftsführer Dr. Achim Rogge. Und weiter: „Unser Hauptaugenmerk muss darauf liegen, dass sowohl unsere Patienten als auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut wie möglich vor einer Ansteckung geschützt werden. Viele Wissenschaftler fordern dringend - neben Impfungen und Auffrischimpfungen - umfassende Kontaktbeschränkungen.“

Ab 1. Dezember gilt deshalb ein allgemeines Besuchsverbot auf allen Stationen. Einige Ausnahmen bleiben laut HKK bestehen, die dafür geltenden Voraussetzungen stehen in Klammern:

- Intensivstationen, bei Patienten, die sich im Sterbeprozess befinden (2G+)

- Palliativstation (2G+)

- Begleitung auf der Kinderstation (ein Angehöriger, 3G mit täglicher Testung, wenn ungeimpft; sonst regelhaft zweimal pro Woche)

- Begleitung von Kindern auf der Chirurgie 3B bis zehn Jahre (ein Angehöriger, 3G mit täglicher Testung wenn ungeimpft; sonst regelhaft zweimal pro Woche)

- Geburtsstation, eine feste Begleitperson (zum Beispiel der werdende Vater) ist bei der Entbindung und den Besuchen danach erlaubt (2G+)

- Angehörige mit Termin zum Arztgespräch (2G+)

- Individuelle Regelungen in Härtefällen: Für Patienten, die Kontakt zu Angehörigen dringend benötigen, wie zum Beispiel an schwerer Demenz Erkrankte, kann eine gesonderte Besucherregelung beschlossen werden (2G+). Dies ist jedoch immer mit dem Chefarzt der Abteilung und der Pflegedirektion beziehungsweise stellvertretenden Pflegedirektion abzustimmen.

Alle Besucherinnen und Besucher müssen während des gesamten Aufenthaltes in den Krankenhäusern stets eine FFP-2-Maske tragen und die Hygieneregeln beachten. Weiterhin müssen sie sich an der Information des HKK an- und auch wieder abmelden. Hier werden die Daten zur Kontaktverfolgung aufgenommen oder Besuchende nutzen zur elektronischen Erfassung ihrer persönlichen Daten die Luca-App.

Auch Patienten, die zu ambulanten Terminen ins Heidekreis-Klinikum kommen, dürfen nur in Ausnahmefällen von nur einer Person begleitet werden.

Das HKK appelliert an Angehörige, die Möglichkeit zu nutzen, mit Patienten, die in den Krankenhäusern des Heidekreis-Klinikums liegen, zu telefonieren. „So lange das Besuchsverbot besteht, ist dies kostenfrei in unseren Krankenhäusern möglich“, teilt das HKK mit. Zudem gebe es die Möglichkeit, via WhatsApp, Facetime, Skype oder anderen Anbietern einen Videoanruf zu tätigen. WLAN sei in den Krankenhäusern des Heidekreis-Klinikums kostenfrei.

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