„Bis zu acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose und viele wissen nicht, was ihnen wirklich helfen kann“, so die Mitteilung von Heidekreis-Klinikum (HKK) und Volkshochschule Heidekreis (VHS), die das ändern wollen: Am Mittwoch, 6. Mai, spricht der kommissarische Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Anton Tatour, ab 19 Uhr in Soltau über die häufigste Gelenkerkrankung des Landes.
Ob beim Treppensteigen, beim Sport oder einfach im Alltag: Gelenkschmerzen gehören für viele Menschen zum täglichen Begleiter. Meist steckt Arthrose dahinter, der schrittweise Abbau von Knorpelgewebe in den Gelenken. Betroffen sind vor allem Knie, Hüfte und Hände. Doch was genau passiert dabei im Körper, und was lässt sich dagegen tun?
Antworten darauf gibt Anton Tatour, kommissarischer Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Heidekreis-Klinikum, in einem öffentlichen Abendvortrag. Er erläutert, welche Ursachen und Risikofaktoren eine Rolle spielen und welche Möglichkeiten die moderne Medizin bietet: Von einfachen konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie und gezielter Bewegung bis hin zu operativen Eingriffen, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist.
„Arthrose ist keine unausweichliche Alterserscheinung, gegen die man nichts tun kann. Viele Betroffene haben deutlich mehr Möglichkeiten, als sie ahnen und genau das möchte ich an diesem Abend erklären“, so der erfahrene Mediziner. Fachbegriffe sollen an dem Abend keine Rolle spielen: Der Vortrag richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten: Ob Betroffene, Angehörige oder einfach Neugierige. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Der Vortrag findet am 6. Mai um 19 Uhr in der VHS Soltau, Rosenstraße 14, Raum 021, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter www.vhs-heidekreis.de.