Während in mehreren Bundesländern jubelnde Schulkinder ihre Schulranzen in die Ecke geworfen haben und freudestrahlend in die Sommerferien gestartet sind, haben die Verantwortlichen in Sachen Soltau-Therme ihre Hausaufgaben gemacht und hinter den Kulissen, wie es in einer Mitteilung der Stadtwerke Soltau heißt, „wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.“ So habe der Aufsichtsrat der Stadtwerke Soltau auf Vorschlag der Geschäftsführung kürzlich beschlossen, den zum Jahresende auslaufenden Betriebsführungsvertrag mit dem heutigen Betriebsführer, der GMF GmbH & Co. KG (GMF), nicht zu verlängern.
„Damit übernehmen die Stadtwerke Soltau nach mehr als 20 Jahren zum 1. Januar 2027 die operative Leitung der Soltau Therme wieder vollständig in eigener Verantwortung“, teilt das Unternehmen mit. „Die Entscheidung markiert dabei keinen Bruch mit dem bisherigen langjährigen Partner, sondern ist das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung der Unternehmensstruktur. Seit dem 1. Januar 2005 hat die GMF die Soltau-Therme erfolgreich betrieben und dabei ihre umfangreiche Expertise in den täglichen Betrieb eingebracht. In den vergangenen mehr als zwei Jahrzehnten entstand eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die maßgeblich zur positiven Entwicklung der Therme beigetragen hat“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Daniel Töpfer: „Unser ausdrücklicher Dank gilt der GMF für die langjährige und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir die Soltau-Therme über viele Jahre erfolgreich weiterentwickelt. Die nun getroffene Entscheidung ist der nächste logische und konsequente Schritt, um die Soltau-Therme noch enger in die strategische Ausrichtung der Stadtwerke einzubinden und vorhandene Synergien optimal zu nutzen.“
Mit der in den vergangenen eineinhalb Jahren „erfolgreich umgesetzten Reorganisation der Stadtwerke“ ergäben sich nun „ideale Voraussetzungen, um zentrale Unternehmensbereiche künftig gemeinsam mit der Soltau Therme zu steuern.“ Dadurch könnten Prozesse vereinfacht, Entscheidungswege verkürzt und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig stärke die vollständige Übernahme der operativen Verantwortung die Handlungsfähigkeit des kommunalen Unternehmens: Sämtliche Steuerungs-, Entscheidungs- und Kontrollkompetenzen lägen künftig direkt bei den Stadtwerken Soltau und ermöglichten laut Töpfer „eine noch zielgerichtetere Umsetzung der Unternehmensstrategie.“
Mit der Rückkehr der Betriebsführung zu den Stadtwerken werde ab 1. Januar kommenden Jahres auch die Leitung der Einrichtung wieder direkt durch die Stadtwerke Soltau gestellt. Zudem eröffne die neue Organisationsstruktur für die weitere Entwicklung der Soltau-Therme zusätzliche Möglichkeiten. Das Freizeit- und Gesundheitsangebot werde noch stärker mit den Kernkompetenzen der Stadtwerke verknüpft „und die Weiterentwicklung der größten Wasser- und Wellnesseinrichtung in Soltau aktiv vorangetrieben.“ Mit der vollständigen Übernahme der Betriebsführung setzten die Stadtwerke Soltau ihren Weg fort, kommunale Infrastruktur und Dienstleistungen nachhaltig weiterzuentwickeln.
Ziel bleibe es, „die Soltau-Therme langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben und als attraktiven Freizeit-, Gesundheits- und Erholungsstandort für die Menschen in Soltau und der gesamten Region weiter zu stärken.“