Wieder Murmelspaß in Soltau

Bespielbare Kunstwerke erneut in Spielmuseum und Filzwelt zu Gast

Wieder Murmelspaß in Soltau

Winter und Murmeln gehören in Soltau zusammen. Und auch in diesem Jahr dürfen sich alle Murmelfreunde auf eine Neuauflage des Murmelvergnügens freuen. Pünktlich zum Beginn der Weihnachtsferien fällt in diesem Jahr der Startschuss für das große Kullern und Rauschen in Spielmuseum und Filzwelt: Vom 21. Dezember bis zum 23. Februar sind märchenhafte Holzkunstwerke zu Gast in den Ausstellungsräumen. Und das Schönste daran ist: Alle Bahnen dürfen bespielt werden! Immer wieder sind staunende Rufe und begeisterte Jauchzer zu hören, wenn die Gäste mit Hingabe kleine Glaskugeln auf die Reise durch abenteuerliche Labyrinthe und oder über rasante Flipperpisten schicken.

Mehr als zwanzig Murmelburgen, Flipper, Wettrenn- und Kurbelbahnen verteilen sich auch in diesem Jahr über beide Standorte des Spielmuseums; und im Dachgeschoss der Filzwelt können Tausende von Murmeln gleichzeitig über eine gut 30 Meter lange Riesenstrecke rollen.

Alle Bahnen stammen aus der Werkstatt des Hannoveraner Ingenieurs Ortwin Grüttner. Schon in der Kindheit war er fasziniert von Murmelbahnen, baute als Junge mit Bauklötzen, tüftelte später mit filigranen Papierkonstruktionen. Seit fast drei Jahrzehnten gestaltet er mittlerweile in einer eigenen Tischlerwerkstatt bespielbare Fantasiegebilde aus Holz – allesamt Unikate. Mit unermüdlicher Gestaltungsfreude und großem technischen Können entstehen so Jahr für Jahr neue, einzigartige Murmelkunstwerke. Zu den jüngsten Schöpfungen gehört zum Beispiel ein mehr als zwei Meter hoher Vier-Zylinder-Murmelaufzug zum Kurbeln!

Neben solchen Neuheiten können sich die Murmelfans aber auch auf beliebte Klassiker wie das Murmelmechanikum freuen: Hier werden die kleinen Kugeln von einem Startpunkt aus über versteckte Weichen auf verschiedene abenteuerliche Wege geschickt, wandern durch Tunnel, über Schwenkarme und Zahnräder, über Wippen und Rampen. Nicht fehlen dürfen eindrucksvolle Burgen mit geheimen Gängen, Verliesen, Türmen, Gewölben, schwankenden Brücken und manch anderen Überraschungen.

Für Freunde spannender Geschicklichkeitsspielen stehen verschiedene Flipper bereit, bei denen es gilt, die Murmeln durch abwechslungsreiche Landschaften in Ziele zu steuern. Einige Bahnen, wie die lange Chinesische Mauer oder die Drachenwettrennbahn, können für Wettläufe zwischen den Murmeln genutzt werden. Wer es geruhsamer mag, kommt bei den fantasievollen Kuller- oder den trickreichen Kurbelbahnen auf seine Kosten.

Stockwerkfüllend ist die Riesenmurmelbahn im Dachgeschoss der Filzwelt: Hier suchen sich die Murmeln Wege über zwei Dutzend verschiedene, jeweils einen Meter lange Elemente: beispielsweise durch einen Pilzwald und eine Bahnstation, eine Baustelle und ein Fußballstadion, über eine Klangtreppe und einen Spielplatz. Wenn hier die Murmeln gleich becherweise ins Rennen geschickt werden, beginnt das große Rauschen. Für zusätzliche Spannung sorgt in diesem Winter erstmals ein riesiger Trichter, der die Laufzeit verlängert.

Der Zugang zu den Murmelbahnen ist jeweils im Eintritt zum Spielmuseum, beziehungsweise zur Filzwelt enthalten; es gibt zudem ein zeitlich flexibles Kombiticket. In beiden Museen gilt die familienfreundliche Regelung, dass Eltern maximal für ein Kind zahlen; und beide Einrichtungen bieten auch eine günstige Jahreskarte an. Geöffnet sind beide Museen täglich von 10 bis 18 Uhr (einzige Ausnahme: Heilig Abend nur bis 13 Uhr).

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