„Weiterführung der guten Beziehungen“

Soltauer zu Gast in den polnischen Städten Zielona Gora und Mysliborz

„Weiterführung der guten Beziehungen“

Auf Einladung des Stadtpräsidenten der polnischen Stadt Zielona Gora (Grünberg), Janusz Kubicki, fuhren Heidi Lühmann, Tochter des verstorbenen Ekkehardt „Ekki“ Gärtner, sowie der ehemalige Partnerschaftsbeauftragte und Ratsherr Klaus Grimkowski-Seiler vor einiger Zeit zu Feierlichkeiten in die mit Soltau eng befreundete Stadt. In einer bewegenden Feier wurde das Wirken des Soltauer Bürgers und Ehrenbürgers der polnischen Stadt, Ekkehardt Gärtner, noch einmal umfassend gewürdigt und viele Redner sprachen „Ekki“ posthum Dank, Respekt und Anerkennung aus.

Der stellvertretende Stadtpräsident Dariusz Lesicki begrüßte die Gäste, unter anderem auch die Freunde aus der Böhmestadt. Der ehemalige Landtagspräsident und enge Freund von Ekkehardt Gärtner, Cheslav Fiderovic, ging in einer bewegenden Rede auf das Wirken des Soltauers ein, ebenso Professorin Barbara Krzeszewska-Zmyslony. Auch Grimkowski-Seiler hob das große Engagement Gärtners hervor, Vereine und Gruppen aus Soltau und Zielona Gora zusammenzubringen.

Aufgrund der Bemühungen Gärtners kamen zahlreiche freundschaftliche Begegnungen zustande: Der MTV Soltau, der Reit-und Fahrverein Soltau, die Feuerwehr aus der Böhmestadt und viele andere reisten nach Polen oder begrüßten Gäste aus Polen in Soltau. „Diese Treffen sind für alle Beteiligten auch heute noch wunderschöne Erinnerungen“, so Grimkowski-Seiler. Der Soltauer Ratsherr richtete seinen Dank an „Ekki“ sowie an dessen Tochter Heidi Lühmann und die polnischen Verantwortlichen, stellvertretend Krzsystof Kaliszuk und Cheslav Fiderovic.

Organisiert wurde diese Feier von Professorin Barbara Krzeszewska-Zmyslony, die im Bereich Kunst und Museum sehr eng mit Ekkehardt Gärtner zusammengearbeitet hat. Beide haben Zielona Gora auf diesem Gebiet weiterentwickelt. Nach den Ansprachen wurde eine Gedenkplatte mit den Daten von „Ekki“ in den Bürgersteig vor dem Museum eingelassen, außerdem ein Genkobaum geplanzt. Für die Stadt Soltau nahm Grimkowski-Seiler einen weiteren Baum in Empfang, um diesen in Soltau einzupflanzen. Zudem nahm er eine Gedenkplatte entgegen. Den Abschluss dieser Gedenkfeier bildeten ein Rundgang durchs Museum mit dem Besuch der Ausstellungsstücke zur Erinnerung an den Ehrenbürger sowie ein gemeinsames Essen im Palmengarten mit den stellvertretenden Stadtpräsidenten Kaliszuk und Lesicki, Professorin Barbara Krzeszewska-Zmyslony und Fiderovic.

Lühmann und Grimkowski-Seiler zeigten sich einmal mehr von der „Gastfreundlichkeit, Freundschaft und Herzlichkeit der Verantwortlichen in Zielona Gora“ beeindruckt.

Am Vortag waren die Soltauer auch in der Partnerstadt Mysliborz (Soldin) zu Gast. Empfangen wurden sie dort von der ehemaligen Partnerschaftsbeauftragten Izabela Matusiak, die auch vielen Soltauer Bürgern durch ihre Aktivitäten in Sachen Städtefreundschaft bekannt ist. Sie nahm sich Zeit, um die vielen Veränderungen der Stadt aufzuzeigen und zu erklären. „Mysliborz hat sich in den vergangenen drei Jahren sehr stark weiterentwickelt. Umgehungsstraße, Einkaufszentren und Sportanlagen wurden in dieser Zeit errichtet. Bemerkenswert ist die Tatsache, wie schnell diese Entwicklung vorangegangen ist“, berichtet Grimkowski-Seiler.

Auf dem Programm habe auch „ein sehr freundschaftliches Gespräch“ mit dem Bürgermeister der Stadt Mysliborz, Piotr Sobolewski, gestanden. In dem mehr als eine Stunde dauernden Austausch sei es um den Fortbestand der Partnerschaft gegangen. Dazu Grimkowski-Seiler: „Ausdrücklicher Wunsch von Sobolewski ist die Wiederaufnahme und die Weiterführung der guten Beziehungen zwischen Soltau und Mysliborz. Dazu sprach er eine mündliche Einladung an den Rat der Stadt Soltau für den Mai kommenden Jahres aus.“

In beiden polnischen Städten habe sich, so der Soltauer Ratsherr weiter, „der Wunsch der Verantwortlichen nach einer Weiterführung der guten Beziehungen mit Soltau“ gezeigt.

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