Zwei Rettungshubschrauber

Pressesprecher der Kreisfeuerwehr zum schweren Verkehrsunfall bei Suroide: „Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt“

Zwei Rettungshubschrauber

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am gestrigen Dienstagmorgen gegen 7.20 Uhr an der Einmündung Kreisstraße 10 / Kreisstraße 36 in der Nähe der Ortschaft Suroide. Dabei wurden drei Beteiligte schwer und zwei weitere leicht verletzt (HK berichtete). Eine 81-jährige Pkw-Fahrerin kam aus der Ortschaft Suroide und wollte geradeaus auf die Kreisstraße 10 in Richtung Wietzendorf fahren. Dabei übersah sie einen in Richtung Bundesstraße 71 fahrenden Lkw der Bundeswehr, der Vorfahrt hatte. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, in dessen Verlauf der Lkw auf die Gegenfahrbahn geriet und dort in einen entgegenkommenden Transporter prallte. Der 53jährige Fahrer des Transporters wurde lebensbedrohlich verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Laut Stephan Meier, Pressesprecher Kreisfeuerwehr, kamen ein Mitglied der Feuerwehr Wietzendorf und ein Kranken-Kraftwagen der Bundeswehr „zufällig auf die Unfallstelle zu und leisteten ebenso wie die Bewohner eines angrenzenden Hauses Erste Hilfe.“ Kräfte der Feuerwehr Wietzendorf und der Bundeswehrfeuerwehr Munster hätten den schwer eingeklemmten Fahrer gemeinsam befreit. Für die anspruchsvolle und aufwendige Rettung hätten sie zwei komplette Rettungssätze, jeweils mit Schere, Spreizer und Hydraulik-Stempel, sowie eine Seilwinde und ein Mehrzweckzug eingesetzt. „Die beiden Fahrzeuge mußten zunächst mit Winden auseinandergezogen werden, bevor der Fahrer befreit werden konnte. Durch die Größe des Fahrzeuges war ein Zugang durch den hinteren Raum möglich, so dass er vom Rettungsdienst frühzeitig optimal stabilisiert werden konnte“, so Meier.

Der Fahrer wurde, ebenso wie die schwerverletzte zehnjährige Mitfahrerin der Unfallverursacherin, mit einem Rettungshubschrauber zu einer Klinik geflogen. Die Verursacherin wurde ebenfalls schwer verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 40jährige Fahrer des Bundeswehr-Lkw sowie die 35jährige Mitfahrerin des Kleinbusses wurden leicht verletzt.

Der Einmündungsbereich musste für die Zeit der Versorgung der Verletzten sowie der Unfallaufnahme bis 9.40 Uhr voll gesperrt werden. Nach Bergung der Fahrzeuge konnte der Bereich anschließend sukzessive freigegeben werden.

„Die Zusammenarbeit von Freiwilliger Feuerwehr, Bundeswehrfeuerwehr, Feldjägern, Polizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorgern, Kreisstraßenmeisterei und Abschleppunternehmen hat sehr gut geklappt“, berichtet Pressesprecher Meier. Vor Ort seien mehrere Rettungstransportwagen, Notärzte, zwei Hubschrauber, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie Sanitätspersonal der Bundeswehr gewesen.

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