Explosion auf Rheinmetall-Gelände: Druckwelle verursacht Schäden

Polizei Celle: Keine Hinweise auf Anschlag oder Sabotageakt

Explosion auf Rheinmetall-Gelände: Druckwelle verursacht Schäden

Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht zum heutigen Mittwoch zu einer Explosion auf dem Gelände der Firma Rheinmetall in Unterlüß. Hierzu gingen kurz nach zwei Uhr erste Meldungen bei der Feuerwehr und Polizei ein. „Bei der umgehenden Überprüfung durch den Werkschutz konnte ein Feuerschein im Bereich eines Munitionsbunkers auf dem Werksgelände festgestellt werden“, berichtet Steffen Brümmer, Pressesprecher der Polizeiinspektion Celle. Und weiter: „Das gelagerte Gut wurde bei der Detonation über weite Teile des Werksgeländes sowie im angrenzenden öffentlichen Waldgebiet verteilt. Durch die Druckwelle kam es auf dem Betriebsgelände in einem Radius von circa 200 Metern zu teils erheblichen Schäden an Türen, Fenstern und Wänden.“

Zur Feststellung des Explosionsausmaßes seien ein Polizeihubschrauber und eine Drohne eingesetzt worden. „Um zunächst weitere Gefahren ausschließen zu können, wurde der Bereich um das Werksgelände in der Neulüßer Straße von der Polizei weiträumig abgesperrt. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Umliegende Wohnhäusern oder die im Nahbereich befindlichen Bahnstrecke blieben unbeschädigt“, so der Pressesprecher.

Die Ursache der Explosion sei derzeit noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen der Polizei Celle. Diese werde bei den Ermittlungen vom Landeskriminalamt Niedersachsen unterstützt. Dazu Brümmer: „Hinweise auf einen Anschlag oder Sabotageakt haben die bisherigen Ermittlungen nicht ergeben. Alle übrigen Bunker auf dem Werksgelände wurden überprüft und gelten als sicher.“

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