„Für Frieden und Zukunft“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Bündnis ruft zur Teilnahme am Ostermarsch am 4. April auf

„Für Frieden und Zukunft“

Im April 1960 begann die deutsche Ostermarschbewegung mit einem Sternmarsch durch die Lüneburger Heide nach Bergen-Belsen. Seit 2020 gibt es wieder einen Ostermarsch in der Region, nämlich in Unterlüß und zum Verwaltungsgebäude des Unternehmens Rheinmetall. In diesem Jahr organisiert der Zusammenschluss „FriedensRatschlag Lünburger Heide“, ein Bündnis aus Einzelpersonen und Friedensgruppen aus der Lüneburger Heide und der Peripherie, den Ostermarsch am 4. April. Unter dem Motto „Stoppt den Rüstungswahnsinn. Für Frieden und Zukunft“ beginnt die Veranstaltung um 11.30 Uhr am Bahnhof in Unterlüß und endet um 13 Uhr mit einer Abschlusskundgebung vor dem Rheinmetall-Gebäude.

Das Bündnis weist daraufhin, „dass die Lüneburger Heide mit den besonders großen militärischen Einrichtungen und Standorten in Munster und Bergen, mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall in Unterlüß und vielen weiteren kleineren militärischen und Rüstung produzierenden Anlagen in der Region der Hotspot von Militär und Rüstung nicht nur in Deutschland, sondern in Mitteleuropa ist.“

„Die Bundeswehr soll die stärkste Armee in Europa werden und in der Lage sein, überall auf der Welt agieren zu können. Diese militärische Absicht und die neue Wehrpflicht sind vor allem für junge Menschen lebensgefährlich“, heißt es im Aufruf zur Teilnahme an der Aktion. Der „Rüstungswahn“ in Deutschland werde „sehr teuer“. Finanziert werde die Aufrüstung durch Abbau im Gesundheitswesen, beim Sozialen, in der Bildung, beim bezahlbaren Wohnraum, bei der zivilen Daseinsvorsorge, der Altersversorgung und dem Klimaschutz.

„Wir alle sollen die Gürtel enger schnallen. Für Militär und Rüstung werden viele Milliarden ausgegeben. Rüstung schafft keine Werte fürs Leben und ist auch kein positiver Exportschlager, sondern erzeugt Tod und Elend. Ohne Frieden gibt es keinen Wohlstand für alle“, teilt das Bündnis „FriedensRatschlag Lüneburger Heide“ mit.