Maskenverweigerer schlägt Zugbegleiter

29jähriger fügt Metronom-Mitarbeiter mit einem Faustschlag eine Platzwunde am Auge zu

Maskenverweigerer schlägt Zugbegleiter

Wie die Bundespolizeiinspektion Bremen heute mitteilt, wird ein 29jähriger Fahrgast beschuldigt, am gestrigen Montag, dem 7. Dezember, einem 44jährigen Zugbegleiter im Metronom einen Faustschlag ins Gesicht versetzt zu haben. Zuvor soll ihn der Zugbegleiter dazu aufgefordert haben, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen.

Der Metronom 82829 war am gestrigen Montag gegen 17.25 Uhr auf der Fahrt von Uelzen nach Hannover, als der Zugbegleiter den „maskenlosen“ Mann ansprach. Dieser soll ihm daraufhin mit einem Faustschlag eine Platzwunde an einem Auge zugefügt und lautstark bedroht haben. Weitere Fahrgäste und Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes kamen dem Zugbegleiter zu Hilfe und hielten den Angreifer fest. Der Zug hielt kurz darauf im Bahnhof Unterlüß.

Eine Streife des Polizeikommissariates Bergen nahm den 29jährigen eritreischen Staatsangehörigen aus dem Landkreis Harburg fest - dieser wehrte sich mit Tritten. Bundespolizisten brachten ihn anschließend zum Bundespolizeirevier Uelzen. Sein Atemalkoholwert betrug 0,49 Promille.

„Der Zugbegleiter wurde von der Besatzung eines Rettungswagens ambulant versorgt und konnte seinen Dienst im Metronom Richtung Hannover fortsetzen. Die Bundespolizeiinspektion Bremen führt die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, so der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen.

Um Hinweise von Zeugen oder möglicherweise geschädigten Fahrgästen wird gebeten. Hinweise werden unter der Telefonnummer (0421) 16299777 entgegengenommen.

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