Reparatur-Café öffnet am Samstag

Sieben Experten nehmen sich defekter Geräte, Puppen und Teddys an

Reparatur-Café öffnet am Samstag

In Visselhövede hat ein Team von Organisatoren und ehrenamtlichen Reparateuren unter dem Dach der Bürgerbewegung „Vissel for future“ ein Repair-Café aus der Taufe gehoben. Das Vissel Repair Cafe öffnet am Samstag, dem 17. Oktober, zum dritten Mal seine Türen, und zwar von 14 bis 17 Uhr in den Räumen des Heimathauses in der Burgstraße 3.

Der Name Repair-Café - auf Deutsch Reparatur-Cafe - ist inzwischen vielen Menschen ein Begriff: „Reparieren statt Wegwerfen!“ lautet die Devise dieser Initiativen, deren Anliegen es ist, zu einem nachhaltigen Lebensstil beizutragen. Die ersten Repair-Cafés wurden 2009 in den Niederlanden gegründet. Innerhalb von zehn Jahren hat die Idee weltweit Verbreitung gefunden. Allein in Deutschland gibt es derzeit 840 gelistete Initiativen.

Bei einem Repair-Café geben Experten auf ehrenamtlicher Basis Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur von alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Lampen, Staubsaugern, Druckern und mehr. In vielen Fällen kann so die Nutzungsdauer der mitgebrachten Gegenstände auf günstige Weise verlängert werden. Bis auf eventuell benötigte Ersatzteile ist die Reparatur kostenlos. Bei der Bestellung von Ersatzteilen gibt es ebenfalls Unterstützung für die Hilfesuchenden.

Eine Garantie für das Gelingen der Reparatur kann natürlich nicht gegeben werden. Vor der Reparatur muss der Hilfesuchende eine Erklärung zur begrenzten Haftung unterschreiben. Längere Wartezeiten vor den Reparaturtischen lassen sich auf angenehme Weise mit einer Tasse Kaffee überbrücken.

Beim Vissel Repair-Café stehen inzwischen sieben Reparateure aus Visselhövede, Neuenkirchen und Umgebung zur Verfügung und bieten Expertise in den Bereichen Elektrotechnik (elektrische Kleingeräte wie Mixer, Kaffeemaschine, Drucker), Holz, Metall und Plastik (beispielsweise Spielzeug). Und last but not least bietet eine Puppendoktorin mit Kenntnissen auch in der Reparatur von Teddybären ihre Dienste an.

Ergänzt wird das Team durch weitere Ehrenamtliche, die bei den vor- und nachbereitenden Arbeiten unterstützen. Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter sowohl für den Reparaturbereich als auch für die Organisation, sind willkommen.

Zu einer gelungenen Durchführung in Zeiten der Corona-Pandemie gehört, dass alle Beteiligten sich an die derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln halten, auf die in Aushängen vor Ort noch einmal eigens hingewiesen wird.

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