„Das war kurz vor knapp“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Drei Einsätze für die Ehrenamtlichen der Schwerpunktfeuerwehr Walsrode am vergangenen Wochenende

„Das war kurz vor knapp“

Insgesamt drei Mal rückten die Freiwilligen der Schwerpunktfeuerwehr Walsrode am vergangenen Wochenende zu Einsätzen aus. Am Samstag wurden die Ehrenamtlichen gegen Mittag in den Bereich der Poststraße gerufen. Dort hatten Kinder in einem kleinen Park gezündelt und einen Papierkorb in Brand gesetzt. Ein Passant hatte bereits Löschversuche unternommen, sodass die Feuerwehrleute nur noch eine Nachkontrolle durchführen mussten.

Knapp sieben Stunden später, gegen 19 Uhr, lautete das Alarmstichwort dann „Feuer 1, Nachlöscharbeiten im Gebäude“. Dort war es in einem Einfamilienhaus durch eine brennende Kerze zu einem Feuer gekommen, das gesamte obere Geschoss war stark verqualmt, ein Fenster war durch die Hitze bereits gesprungen. Durch eigene Löschversuche erlitt die Eigentümerin eine Rauchgasvergiftung und musste zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr kontrollierte unter Atemschutz den Brandraum mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester und belüftete das Haus. „Das war kurz vor knapp“, so Einsatzleiter Sascha Wenzel.

Gegen 22 Uhr lief dann eine weitere Alarmierung auf, in der Lindenstraße wurde eine unklare Rauchentwicklung in einem Gebäude gemeldet. Bei der Erkundung unter Atemschutz wurde festgestellt, dass ein Körnerkissen, das auf dem Herd erwärmt werden sollte, vergessen wurde und zu brennen begonnen hatte. Auch hier wurde das Gebäude durch die Feuerwehr belüftet.

„Glücklicherweise hielten sich bei diesen Brandeinsätzen die Sachschäden in Grenzen“, heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr Walsrode.

Solche „Routine-Einsätze“ eignen sich übrigens hervorragend dazu, dass erfahrene Atemschutzgeräteträger an die frisch ausgebildeten Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben – diesem Fall an Kimberly Gebauer.