Eine weitere Mitteilung in Sachen Geflügelpest im Weltvogelpark Walsrode hat soeben der Landkreis Heidekreis veröffentlicht: „Die Tötung sämtlicher Vögel aus der naturnahen Meeresvogelanlage wird heute abgeschlossen. Witterungsbedingt und aufgrund der Gehegestruktur und der teilweise noch vorhandenen guten Vitalität der Meeresvögel war ein Einfangen sehr herausfordernd, konnte aber durch das geschulte und sehr erfahrene Personal des Weltvogelparks zügig bewältigt werden“, teilt die Kreisverwaltung mit.
Und weiter: „Zunächst wurden alle offensichtlich seuchenkranken Vögel eingefangen, teilweise beprobt und tierschutzgerecht betäubt und euthanasiert. Proben von allen klinisch gesund befundenen Tieren wurden ebenfalls unverzüglich auf das Virus der Geflügelpest beim Veterinärinstitut des LAVES in Oldenburg am 19. Februar untersucht. Leider wurde in allen Proben Virusmaterial in hoher Konzentration nachgewiesen, sodass eine eventuelle Chance auf Quarantänisierung nicht mehr möglich war.“
Proben von unmittelbar benachbarten Volieren in Sachen Virus seien hingegen negativ gewesen. „Dies und die Tatsache, dass es seit Montag, 16. Februar, keine weiteren Todesfälle in den anderen Bereichen des Weltvogelparks gegeben hat, gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich das Seuchengeschehen nur auf die Meeresvogel-Voliere beschränkt“, heißt es in der Mitteilung des Landkreises.
Die vorläufigen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen des betroffenen Areals hätten bereits begonnen, daneben werde das vorgelegte Biosicherheitskonzept strikt eingehalten.
„Bis auf Weiteres werden alle Totfunde im gesamten Vogelpark virologisch untersucht und Untersuchungen der übrigen Areale des Weltvogelparks zeitnah durchgeführt“, teilt die Kreisverwaltung abschließend mit.