Geflügelpest im Weltvogelpark Walsrode ausgebrochen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Betroffener Teilbestand muss getötet werden

Geflügelpest im Weltvogelpark Walsrode ausgebrochen

Im Weltvogelpark Walsrode ist ein Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt worden. „Nur der betroffene Teilbestand muss zum Schutz der restlichen Vögel getötet werden“, teilt der Landkreis Heidekreis mit.

Am 17. Februar dieses Jahres wurde bei fünf plötzlich verendeten Enten und Gänsen in einer separaten Meeresvögel-Voliere des Vogelparks das Virus der Geflügelpest (hochpathogene Aviäre Influenza des Subtyps H5N1) durch das Veterinäruntersuchungsinstitut Oldenburg (LAVES) nachgewiesen. Der Befund wurde am 18. Februar vom Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigt.

„Ein Eintrag durch die Wildvogelpopulation ist nach jetzigem Ermittlungsstand wahrscheinlich. Der Tierbestand der betreffenden Voliere wird eingeschläfert, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen werden eingeleitet. Auf Grundlage umfangreicher Hygienemaßnahmen und vorbehaltlich weiterer Beprobungen der gehaltenen Vögel kann von einer Tötung des artenschutzrechtlich wertvollen Gesamtbestandes zunächst abgesehen werden“, heißt es in der Mitteilung des Landkreises.

Bei Ausbrüchen in zoologischen Gärten könne von der Einrichtung einer Restriktionszone (früher Sperr- oder Beobachtungsgebiet) abgesehen werden. Die Kreisverwaltung: „Von dieser Ausnahme wurde im aktuellen Ausbruchsfall nach amtlicher Risikobewertung Gebrauch gemacht. Somit entstehen für Geflügelhalter im näheren Umkreis keine einschränkenden Maßnahmen.“

Im Landkreis Heidekreis sei dies der erste Ausbruch der Geflügelpest im Jahr 2026, nachdem im Oktober vergangenen Jahres bereits ein Kleinstbestand betroffen gewesen sei.