Glück im Unglück hatten zwei Personen am gestrigen Freitagnachmittag, dem 9. Januar, gegen 16 Uhr, als sie mit ihrem Pkw auf der Autobahn 27 zwischen Walsrode Süd und dem Dreieck Walsrode mit einem Lkw-Auflieger kollidierten.
„Die Ortsfeuerwehren Walsrode und Krelingen wurden alarmiert. Die erste Meldung, dass Personen eingeklemmt sein sollten, bestätigte sich zum Glück nicht. Der Volvo-Fahrer und sein Begleiter konnten das Fahrzeug leicht verletzt selbstständig durch die hinteren Türen verlassen“, berichtet Jens Führer von der Freiwilligen Feuerwehr Walsrode.
„Als Ursache des Unfalls wird angenommen, dass der Lkw auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern kam, die Mittelleitplanke touchierte, sich querstellte und dabei den Pkw seitlich im Bereich der Beifahrertür traf. Diese wurde dabei stark deformiert und ließ sich nicht mehr öffnen“, so Führer.
Die Anfahrt zur Einsatzstelle habe sich wegen der schlechten Straßenverhältnisse und des Rückstaus schwierig gestaltet, „die Einsatzkräfte mussten teilweise lange Umwege und entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn fahren“, erklärt Führer weiter.
Da der Tank des Lastkraftwagens beschädigt wurde, trat Diesel aus. Die Ehrenamtlichen dichteten den Tank notdürftig ab und pumpten danach rund 500 Liter Kraftstoff in Auffangbehälter um, die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Düshorn mit dem Gerätewagen an die Einsatzstelle gebracht hatten. Außerdem leuchteten sie die Einsatzstelle aus und stellten den Brandschutz sicher.
Neben der Feuerwehr waren der Kräfte des Rettungsdienstes, der Polizei sowie Mitarbeiter von Abschleppunternehmen vor Ort. Durch den Unfall kam es zu einem langen Stau.
Führer abschließend: „Kurz nach dem Abrücken erreichte die Ortsfeuerwehr Walsrode gegen 19 Uhr ein weiterer Hilferuf. In der Beethovenstraße musste eine Notfalltüröffnung durchgeführt werden, damit der Rettungsdienst an die Patientin kam und sie versorgen konnte.“