„Flüssiges Obst“ - und Teil des Naturschutzes

Vortrag: „Brennen für die Streuobstwiesen“ am 20. Mai

„Flüssiges Obst“ - und Teil des Naturschutzes

Um „Flüssiges Obst“ geht es am Freitag, dem 20. Mai, beim Vortrag „Brennen für die Streuobstwiesen“: Interessierte aus dem Heidekreis sind zu der Veranstaltung in die Mosterei von Martin Meyer in Altenboitzen 58 in Walsrode eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

„Blühende Streuobstwiesen sind nicht nur schön für das Auge, sondern auch eine Schatzgrube der Biodiversität mit zahlreichen Lebensräumen für Insekten, Tieren und Pflanzen. Auch sind Streuobstwiesen eine traditionelle Kulturlandschaft welche ohne regelmäßige Pflege nicht bestehen kann. Pflegemaßnahmen umfassen dabei den Obstbaumschnitt und die nachhaltige Bewirtschaftung des Grünlandes“, erklärt Mirco Johannes von der Naturschutzstiftung Heidekreis. „Diese Maßnahmen sind oft mit größerem, regelmäßigem Arbeitsaufwand oder mit Kosten bei der Vergabe dieser Leistungen verbunden. Um Gelder für diese Leistungen zu generieren kann das Obst oder auch die Mahd dienen. In unserer Region wird das Obst für verschiedene Produkte genutzt, dazu gehören Saft, Marmeladen, Trockenfrüchte oder auch Apfelwein und Cidre. Das Obstbrennen ist in unserer Region nicht verbreitet und von daher auch eine Nutzung des Obstes hierfür nicht möglich. Es gibt jedoch Bestrebungen aus der Region dieses zu ändern“, so der Projektleiter der „Biotopverbundsysteme Streuobstlandschaften“. Die Naturschutzstiftung Heidekreis hat über das Leader geförderte Projekt „Biotopverbundsysteme Streuobstlandschaften“ Herrn Christian Jenner von der Hüggel Distillery aus Osnabrück eingeladen, der gerne einem größeren Publikum aufzeigen möchte was das Brennen bedeutet, welche Herausforderungen hierbei bestehen und wie Obstbrennen zum Umweltschutz und Erhalt und von alten und neuen Streuobstwiesen beitragen kann.

Wer ein Interesse an dem Vortrag und anschließender Verköstigung des flüssigen Obstes hat, ist bei der Veranstaltung am 20. Mai genau richtig. Da der Platz für die Teilnehmer begrenzt ist muss vorab eine Anmeldung erfolgen. Diese kann entweder über die E-Mail-Adresse johannes@naturschutzstiftung-heidekreis.de oder per Telefon unter (05191) 970875 bei Mirco Johannes von der Naturschutzstiftung Heidekreis erfolgen.

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