„Nur vier Todfunde in der gesamten Parkanlage“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Landkreis Heidekreis: „Bislang keine Hinweise auf eine Ausweitung des Seuchengeschehens im Weltvogelpark Walsrode“

„Nur vier Todfunde in der gesamten Parkanlage“

Es gibt keine Hinweise auf eine Ausweitung des Geflügelpest-Geschehens im Weltvogelpark Walsrode. Das habe die am gestrigen Montag, 23. Februar, vorgenommene amtstierärztliche Kontrolle des Wassergeflügelbestandes im Park ergeben, teilt der Landkreis Heidekreis mit.

Unter anderem seien Pelikane, Flamingos und Pinguine sowie Laufvögel unter die Lupe genommen worden. „Über das gesamte Wochenende gab es keine weiteren Auffälligkeiten und nur vier Todfunde in der gesamten Parkanlage“, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. Gestorben seien ein Fasan, ein Steißhuhn, ein Bienenfresser und eine Taube, „die in keinem unmittelbaren räumlichen Zusammenhang standen und die am 23. Februar beprobt wurden.“

Bis jetzt habe man weitere 38 sogenannte gepoolte Kotproben (von jeweils bis zu 15 Vögeln) aus den benachbarten Bereichen der betroffenen Meeresvogel-Voliere gezogen und der Untersuchung (LAVES) zugeführt.

„Die Probennahme dauert an. Mit den Ergebnissen wird im Laufe der nächsten Tage gerechnet. Es besteht weiterhin begründeter Anlass zur Hoffnung, dass sich das Seuchengeschehen nur auf die betroffene Meeresvogel-Anlage bezog und sich nicht im Park ausgeweitet hat“, heißt es in der Mitteilung.