Schwertransporte für Heidekreis-Klinikum | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Sperrung wegen Lieferung von Modulbauteilen für Fachabteilung Kardiologie

Schwertransporte für Heidekreis-Klinikum

Wegen der Anlieferung von Modulbauteilen für die Fachabteilung Kardiologie des Heidekreis-Klinikums wird die Robert-Koch-Straße in Walsrode ab dem 12. April nachts gesperrt. Die Einschränkungen gelten voraussichtlich bis zum 26. April. Darüber informiert das Heidekreis-Klinikum (HKK). Die Sperrungen seien täglich in der Zeit von 18 bis 6 Uhr vorgesehen: „In diesem Zeitraum gilt entlang der Strecke ein Halteverbot. Grund sind Schwerlasttransporte, die die großformatigen Module zur Baustelle bringen. Fahrzeuge, die die Transporte behindern, werden aus Sicherheitsgründen abgeschleppt“, so die Mitteilung des Klinikums, das Anwohnerinnen, Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher darum bittet, die Beschilderung zu beachten und auf alternative Parkmöglichkeiten auszuweichen. „Die Zufahrt zur Notaufnahme bleibt während der gesamten Bauphase frei. Aus Richtung der Verdener Straße ist sie uneingeschränkt erreichbar“, so das HKK.

Die Anlieferung der Module soll in der Nacht vom 12. auf den 13. April beginnen. Die anschließende Montage dauert voraussichtlich rund zehn Werktage. „Die Baumaßnahme steht im Zusammenhang mit der Verlagerung der Kardiologie vom Standort Soltau nach Walsrode. Geplant sind eine Station mit 35 Betten sowie zwei Herzkatheterlabore. Ziel ist es, medizinische Leistungen stärker zu bündeln und Abläufe effizienter zu gestalten“, heißt es in der Mitteilung. „Durch die Zusammenführung von Leistungen können wir Prozesse verbessern, Personal gezielter einsetzen und die Versorgung langfristig sichern“, so Geschäftsführer Dr. Achim Rogge in der Mitteilung.

Und weiter: „Beim Modulbau werden vorgefertigte Raumeinheiten zur Baustelle transportiert und dort zusammengesetzt. Das verkürzt die Bauzeit und reduziert die Belastung durch Lärm und Bauverkehr. Die Module sind als temporäre Lösung vorgesehen und sollen bis zum Umzug in das neue Gesamtklinikum Ende 2028 genutzt werden.“