Spende an Palliativstation

„Wir ziehen den Hut vor der Arbeit, die Sie hier leisten“

Spende an Palliativstation

Bereits zum vierten Mal hat die Walsroder Bürgerliste (WBL) ihr „Weihnachtsgeld“ nicht in Anzeigen, Geschenke oder Grußkarten investiert, sondern „in etwas Gutes, in etwas Besonderes“, so Martin Plesse, Vorsitzender der Walsroder Bürgerliste. Gemeinsam mit Wolfgang Puschmann, Schriftführer der WBL hatte er Geschäftsführer Dr. med. Achim Rogge, Dr. Roland Heitmann, dem Leitenden Arzt der Palliativstation und Katrin Handschack, der stellvertretenden pflegerischen Leitung der Station, einen Scheck über 300 Euro gebracht.

Wir freuen uns sehr, jede Spende hilft uns,“ bedankte sich Dr. Heitmann, „denn wir verwenden diese Gelder für ganzheitlichen Behandlungen, wie zum Beispiel Musik- und Kunsttherapie, aber auch Aromapflege.“ Einige der verschiedenen Therapieformen werden von den Krankenkassen nicht oder nur in Teilen erstattet, gleiches gilt für spezielle Stühle, in denen die schwer erkrankten Patientinnen und Patienten transportiert werden. Katrin Handschack, stellv. pflegerische Leitung der Palliativstation ergänzt: „Es ist unser Wunsch und Ziel, unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich auf ihrem letzten Lebensweg zu unterstützen.“

„Im Neubau“, fügt Geschäftsführer Dr. Rogge hinzu, „werden unsere Patientinnen und Patienten der Palliativstation sogar einen eigenen Garten haben.“ Dorthin könne zum Beispiel „das geliebte Haustier gebracht werden, um Abschied zu nehmen – oder auch um Kraft zu schöpfen.“ Denn es sei nicht so, dass alle Menschen, die auf eine Palliativstation kommen, dort sterben. Dr. Heitmann: „Die Hälfte aller Patientinnen und Patienten können wir so weit stabilisieren, dass wir sie in ihre häusliche Umgebung entlassen können.“

„Eine Palliativstation“, so Wolfgang Puschmann, „macht ein Krankenhaus menschlicher.“ Medizintechnik sei natürlich sehr wichtig, „aber hier kümmern sich Menschen um Menschen.“

Martin Plesse fasst abschließend anerkennend zusammen. „Wir ziehen den Hut vor der Arbeit, die Sie alle hier im Krankenhaus, insbesondere auch in dieser immer noch besonders herausfordernden Zeit der Pandemie, leisten“, so Plesse.

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