Vortrag: „Arthrose - welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“

„Beirat der Freunde und Förderer der Heidekreis-Klinikum gGmbH“ lädt für den 15. Juni ins Gesundheitszentrum Walsrode ein

Vortrag: „Arthrose - welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“

„Arthrose - welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“ - so lautet der Titel einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der der „Beirat der Freunde und Förderer der Heidekreis-Klinikum gGmbH“ für den 15. Juni ab 18 Uhr ins Gesundheitszentrum in Walsrode, Saarstraße 16, einlädt. Referent ist Dr. Serkan Özkir, Chefarzt der Orthopädie am Heidekreis-Klinikum (HKK), der Vortrag kostenfrei.

Arthrose ist die häufigste aller Gelenkerkrankungen. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe leiden allein in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen darunter. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüften; zwei Millionen Menschen haben täglich wegen Arthrose Schmerzen in ihren Gelenken. Dr. Özkir: „Je älter wir werden, desto dünner wird die Knorpelschicht, die unsere Gelenke umgibt. Es handelt sich also oft um einen sogenannten altersbedingten Verschleiß.“

Aber es gebe auch jüngere Menschen, die an Arthrose litten, „hier können Überlastung, Vererbung, Fehlstellungen der Beine, ein Unfall, aber auch Übergewicht und wenig Bewegung Auslöser der Erkrankung sein“, so der Chefarzt.

Muss denn gleich immer operiert werden? „Nein“, sagt Özkir, „besonders bei Beginn der Erkrankung können zum Beispiel Physiotherapie, aber auch Einlagen oder Medikamente die Beschwerden lindern und den weiteren Verlauf der Arthrose hinauszögern.“

Erst wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft seien, müsse über einen operativen Eingriff nachgedacht werden. Dr. Özkir weiter: „Das Ziel einer jeden Behandlung muss immer sein, unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Lebensqualität, möglichst schmerzfrei, zu ermöglichen.“

Am HKK stünden hierfür verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. „Wir operieren gelenkerhaltend, zum Beispiel durch arthroskopische Eingriffe am Knie, bieten auch den Einsatz von Teilendoprothesen bis hin zum kompletten Gelenkersatz an.“

Wenn möglich, operieren Dr. Özkir und sein Team immer minimal-invasiv, das heißt mit kleinen Schnitten, dem sogenannten Schlüsselloch-OP-Verfahren. „Wir durchtrennen zum Beispiel beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks keine Muskelstränge. Das beschleunigt die Heilung und mindert die Schmerzen, außerdem bleiben kaum sichtbare Narben.“

Im Vortrag spricht der Chefarzt über die unterschiedlichen Behandlungsmethoden und die Ursachen von Arthrose sowie die Vorbeugungsmöglichkeiten. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bittet der „Beirat der Freunde und Förderer des Heidekreis-Klinikums“ um Anmeldung unter Ruf (05191) 6023491. Bis zur Einnahme des Sitzplatzes wird um das Tragen einer FFP2-Maske gebeten.

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