Hausfriedensbruch in Soltau: Mit 1,53 Promille zum Schnellrestaurant

20-jähriger Fahrer „pustet“ freiwillig und ist nun seinen Führerschein los

Hausfriedensbruch in Soltau: Mit 1,53 Promille zum Schnellrestaurant

In der Nacht zum vergangenen Samstag meldeten Autofahrer der Polizei, dass ein Transporter im Bereich der Autobahnauffahrt bei Westenholz an der Autobahn 7 offensichtlich einen Unfall „gebaut“ habe. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, bestritt der alkoholisierte Eigentümer des Transporters, gefahren zu sein. An der Unfallstelle trafen die Polizisten eine weitere Person an, die nüchtern war und zunächst angab, der Fahrzeugführer gewesen zu sein.

„Im Zuge der Ermittlungen stellte sich schnell heraus, dass diese Person erst später an der Unfallstelle erschienen und der Eigentümer des Fahrzeugs der eigentliche Fahrer war“, heißt es im Polizeibericht. Der Fahrer musste daher zur Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.

Einen weiteren Fall von „Alkohol am Steuer“ gab es einen Tag darauf in Soltau. Die Polizei wurde zu einem Hausfriedensbruch in einem Schnellrestaurant in der Böhmestadt gerufen. Dort stellten die Polizeibeamten fest, dass die alkoholisierten Verursacher mit dem Auto zum Schnellrestaurant gefahren waren.

Der verantwortliche 20-jährige Fahrer machte freiwillig einen Atemalkoholtest, der einen Wert von 1,53 Promille ergab. Der junge Mann musste ebenfalls zur Blutprobe antreten. Seinen Führerschein kassierten die Polizisten ein, außerdem erwartet den 20-jährigen nun ein Strafverfahren.

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