„Die Aktion macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt“

Tradition auch im Corona-Jahr fortgesetzt: Freiwillige Feuerwehr Wietzendorf sammelt Schrott

„Die Aktion macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt“

Statt „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ hieß es bei der Freiwilligen Feuerwehr Wietzendorf wieder „Sammeln und sortieren“, stand doch am Samstag, dem 24. Oktober, auch im Corona-Jahr ihre traditionelle Schrottsammlung auf dem Programm. Auffällig waren diesmal zahlreiche „schwere Brocken“ wie Wasserkessel, Heizkörper, Heizungsanlagen, eine massive Seilwinde und landwirtschaftliche Geräte. „Hier machen sich die vielen Modernisierungen im Ort bemerkbar“, meinte einer der Aktiven. Daneben kamen wieder zahlreiche Bratpfannen, Töpfe, Fahrräder, Schilder und andere „Kleinigkeiten“ zusammen.

Unterstützt wurden die Freiwilligen von Mitgliedern, die Trecker und Anhänger sowie Fahrzeuge und Anhänger zur Verfügung stellten sowie von ortsansässigen Firmen. Diesmal mussten die Beteiligten natürlich Mund-Nasen-Bedeckungen tragen und die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, wie Stephan Meier, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wietzendorf, berichtet.

Aus der Idee zur Schrottsammlung, die vor vielen Jahren entstanden ist, ist laut Meier längst eine Tradition geworden. „Und die Bevölkerung macht gut mit“, so der Pressesprecher: „Reich werden wir damit natürlich nicht, aber die Aktion macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.“ Zudem sei es interessant, zu sehen, was da alljährlich in den Containern lande: „In einem Jahr hatten wir zur Beispiel auffallend viele Bratpfannen.“

Der Erlös der Aktion gehe an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, der damit die Jugendfeuerwehr unterstütze oder Ausrüstung beschaffe. „Diesmal war es auch gut, etwas zusammen zu machen, ohne immer nur Corona, Corona, Corona hören zu müssen“, so Meier.

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