Ebert neuer Sprecher

Unabhängige Wietzendorfer stellen die Weichen für die neue Wahlperiode

Ebert neuer Sprecher

Im Vorwege ihrer Listenaufstellung stellen die Unabhängigen Wietzendorfer aktuell die Weichen für die neue Wahlperiode und wählten zudem Michael Ebert als ihren neuen Sprecher. „Die Sitzung war notwendig geworden, um den vakanten Posten zu besetzen und neue Mitglieder aufzunehmen, damit diese bei der Listenaufstellung auch wahlberechtigt sind“, so die Mitteilung der Unabhängigen Wietzendorfer, die mit acht Neumitgliedern damit einen Zulauf erleben, „wie sie ihn seit ihrer Gründung nicht mehr hatten.“

Michael Ebert sieht die Unabhängigen als zweitstärkste Kraft in der Gemeinde und möchte nicht nur als Opposition wahrgenommen werden, sondern auch neue Impulse setzen. Natürlich steht er für die Ziele der Wählergemeinschaft, die Wietzendorf in ökologischer Weise nachhaltig gestalten möchte. Er selbst hat sich dabei drei Schwerpunkte gesetzt, die er für Wietzendorf und die Wählergemeinschaft für wichtig hält: „Es sind der soziale Wohnungsbau, die Verkehrsberuhigung und -sicherung sowie die Einigung der Wählergemeinschaften für ein gemeinsames Auftreten auf Kreisebene“ - das liege ihm besonders am Herzen.

Ebert kennt zwar den niedrigen Preis für Wohnraum in seiner Gemeinde, möchte aber mehr. Für kleine Wohneinheiten von 40 bis 70 Quadratmeter zu einem bezahlbaren Preis sehe er in Wietzendorf einen Bedarf. Am liebsten würde Ebert diese Wohnungen im Altbaubestand realisieren: „Ganz ohne eine gezielte Förderung durch die Gemeinde, wird dies aber wohl kaum umsetzbar sein.“

Bei der Verkehrsberuhigung und -sicherung hat er zunächst die Ortseinfahrten und die Kurve der Hauptstraße zwischen Kreissparkasse und Landmaschinen Meyer im Blick: „Bei der Bahnhofstraße steht eine Sanierung schon demnächst an. Da könnte am alten Bahnhof eine Verkehrsinsel entstehen, die nicht nur die Geschwindigkeit reduzieren würde.“ Für die Kurve der Hauptstraße hat er noch keine Lösung: „Hier muss von Fachleuten ein Konzept erarbeitet werden.“ Ihm sei bewusst, dass hier nichts ohne den Landkreis gehe, denkt aber, „dass dieser sich einem energischen Bitten der Gemeinde nicht verschließen kann.“

Auf Kreisebene müssen die Wählergemeinschaften nach seiner Meinung gemeinsam auftreten: „Zwar sind die Voraussetzungen für die Gemeinden in Neuenkirchen oder Bispingen andere als in Wietzendorf, ohne ein gemeinsames Auftreten überlassen wir das Feld aber den politischen Parteien. Und dass das nicht immer glücklich ist, beweist für ihn die Entscheidungsfindung zum Heidekreisklinikum.“

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