Gürtelprüfung im Garten

Judosparte des TSV Wietzendorf: Elf Mädchen und zehn Jungen erfolgreich

Gürtelprüfung im Garten

Auch in Coronazeiten sind Gürtelprüfungen unter Einhaltung aller Hygieneauflagen möglich. Das stellte vor einiger Zeit die Judosparte des TSV Wietzendorf unter Beweis - und zwar im Garten der Spartenleiterin Andrea Morawietz-Lühr. Die Prüflinge wurden in drei Gruppen eingeteilt. Elf Mädchen und zehn Jungen erreichten die nächste Gürtelstufe.

Zunächst wurde mit einem Test theoretisches Wissen abgefragt. Und weil die Prüflinge ihre praktischen Fertigkeiten (Würfe, Bodentechniken, Konter und Kombinationen) bereits vor den coronabedingten Einschränkungen im Training gezeigt hatten, bestand die weitere Prüfung aus einer Vorführung und Erklärung bestimmter Techniken ohne Partner. Im Judo wird dies als Tandoku-renshu bezeichnet. Für den weiß-gelben Gürtel sollte das richtige Fallen erläutert und auf eigens dafür ausgelegten Matten, die anschließend sofort wieder desinfiziert wurden, demonstriert werden. Auf die Knackpunkte und die korrekten Bewegungen bei einem Wurf kam es bei den Gelb-Orange-Gurt-Anwärtern an. Natürlich wurde die Latte in den folgenden Gürtelstufen ab dem Orangegurt noch etwas höher gelegt. Die geforderten Demonstrationen und Erläuterungen waren dann schon deutlich komplexer und anspruchsvoller. Hier mussten die Judoka nicht nur die jeweilige Technik richtig erklären, sondern auch zeigen, wie sie reagieren können, wenn der Gegner erfolgreich blockt oder zuerst angreift. Die beiden Prüfer, Andrea Morawietz-Lühr (2. Dan) und Florian Koch (1. Dan), waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge mehr als zufrieden und überreichten den stolzen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die neuen Gürtel.

Weiß-Gelb-Gurt: Tilda Eilers, Greta Eilers, Marit Rautenberg, Jonna Veldkamp, Niko Weber, Lukas Weber, Abbe Mettke und John Zimmermann. Gelb-Orange-Gurt: Henriette Marx, Cora Krätzer, Leon Schneider, Milan Boshenko und Amy-Summer Reinert. Orangegurt: Marie Springhorn, Abby-Malou Wiegering, Victoria Scherf, Tjorben Barton und Vincent Waugh. Orange-Grün-Gurt: Maxim Boshenko. Grüngurt: Chiara Thiebes und Niklas Hestermann. „Sicherlich wird eine Gürtelprüfung unter solchen Bedingungen die Ausnahme bleiben. Vielmehr freut sich unser Trainerteam auf einen Wiedereinstieg in den normalen Trainingsbetrieb“, so Spartenleiterin Andrea Morawietz-Lühr.

Die Trainingszeiten der TSVW-Judosparte nach den Sommerferien: Kinder ab sechs Jahren trainieren dienstags von 15 bis 17 Uhr, Jugendliche ab zwölf Jahren dienstags von 17 bis 19 Uhr sowie donnerstags von 18.45 bis 19.30 Uhr und Erwachsene donnerstags von 19.30 bis 21.30 Uhr. „Randori für alle“ steht immer samstags von 10 bis 12 Uhr in der kleinen Halle in der Kampstraße in Wietzendorf auf dem Programm. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite https://www.tsv-wietzendorf.de unter dem Link Judosparte.

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