Neuer Bürgermeister gekürt

Wietzendorf: Jörg Peters gewinnt Stichwahl gegen Martin Mertens

Neuer Bürgermeister gekürt

Die Würfel sind gefallen: Jörg Peters heißt der kommende Wietzendorfer Bürgermeister. Bei der Stichwahl am vergangenen Sonntag konnte er sich mit 63,28 Prozent der Stimmen gegenüber seinem Konkurrenten Martin Mertens mit 36,72 Prozent klar durchsetzen.

Beim „ersten Durchgang“ der Bürgermeisterwahl am 26. Mai waren es noch insgesamt sieben Kandidaten, die gern den Chefsessel im Rathaus von Uwe Wrieden übernommen hätten. Wrieden, seit 1990 Wietzendorfer Verwaltungschef, zunächst Gemeindedirektor, dann hauptamtlicher Bürgermeietser, geht nach fast dreißig Jahren in dieser Position mit Ablauf seiner Amtszeit Ende Oktober in Pension. „Beerben“ wollten ihn Tobias Ginschel, Michael Kalis (AfD), Thomas Körtge, Martin Mertens, Jörg Peters, Andreas Reinert und Dr. Ralf-Georg Tomalla. Da bei diesem Urnengang erwartungsgemäß keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit - also mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen - gewinnen konnte, mußten die beiden bestplazierten in einer Stichwahl erneut gegeneinander antreten. Dies waren Peters mit 35,15 und Mertens mit 29,18 Prozent.

Am vergangenen Sonntag nun die endgültige Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger, die diesmal allerdings nicht ganz so zahlreich in die Wahllokale geströmt waren: Lag die Beteiligung am 26. Mai bei 69,87 Prozent, so betrug sie bei der Stichwahl noch 58,63 Prozent. Von 3.420 Wahlberechtigten gingen 2.005 an die Urnen und gaben 1.988 gültige Stimmen ab, 17 waren ungültig. Mertens bekam 730 Stimmen (36,72 Prozent), während Peters 1.258 Stimmen (63,28 Prozent) auf sich vereinigte und damit das Rennen für sich entschied.

Der 58jährige Diplom-Verwaltungswirt, der zur Zeit in Celle lebt und arbeitet, hat jetzt noch einige Monate, um sich auf seine neue Aufgabe, die im November beginnt, vorzubereiten.

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