Wietzendorf im Entwicklungsprogramm

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Wir brauchen engagierte Akteure mit guten Ideen“

Wietzendorf im Entwicklungsprogramm

Niedersachsen stärkt seine ländlichen Räume: 20 Dorfregionen werden neu in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen. Damit befinden sich nun 245 Dorfentwicklungsverfahren mit insgesamt 842 Dörfern in dem Programm, das eines der zentralen und auch beliebtesten Förderinstrumente für die ländlichen Räume ist. Im Amtsbezirk Lüneburg werden künftig fünf neue Dorfregionen in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen, darunter die Dorfregion Südheide-Wietzendorf.

Dazu Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Mit der Aufnahme von 20 neuen Regionen schreiben wir das Dorfentwicklungsprogramm im Hinblick auf die neue EU-Förderperiode und mit Blick auf den GAK-Sonderrahmenplan fort. Wir brauchen engagierte Akteure mit guten Ideen - genau sie möchte ich mit der Förderung unterstützen.“

Für die Aufnahme in das Programm haben sich die Dorfregionen im Rahmen eines Wettbewerbs qualifiziert. Insgesamt waren 37 Anträge bei den vier Ämtern für regionale Landesentwicklung eingegangen. Anschließend entschied ein Ranking über die Aufnahme in das Programm. Die neu aufgenommenen Dorfregionen verteilen sich erneut quer über Niedersachsen - sie reichen vom Emsland bis nach Northeim.

Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Fördermaßnahmen der Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE). Hier kommen EU-Mittel aus dem Programm „PFEIL“ zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zum Einsatz.

Durch die Fortschreibung des Programms werden nun zunächst die Prozesse zur Dorfentwicklungsplanung gefördert. Dabei setzt Niedersachsen auf die Nachhaltigkeit der Initiativen: Oft ist die Teilnahme am Dorfentwicklungsprogramm die Initialzündung für weitere Projekte. Die über viele Jahre angelegten Verfahren im Amtsbezirk Lüneburg werden vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg betreut und eng begleitet. Damit sind es nun 51 Verfahren mit jeweils vier bis fünf kleinen Orten.

SPD-Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke zeigt sich erfreut, dass neben der Gemeinde Wietzendorf auch Dörfer, Orts- und Siedlungsteile der Stadt Rethem und in der Gemeinde Frankenfeld in den Genuss der Förderung kommen: „Mit der Aufnahme der neuen Regionen wird das Dorfentwicklungsprogramm im Hinblick auf die neue EU-Förderperiode und mit Blick auf den GAK-Sonderrahmenplan fortgeschrieben. Lebendige Dörfer sind ohne eine starke Gemeinschaft und eine gemeinsame Zukunftsperspektive nicht denkbar.“

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