Aus seinem Buch „Zwischen Schwertern und Panzern“ liest Journalist Bernhard Knapstein am Samstag, dem 17. Januar, ab 17 Uhr auf dem Peetshof in Wietzendorf. Der Eintritt ist frei.
Das Gebiet des Heidekreises mag historisch unbedeutend sein. Dass die deutsche Geschichte im Wesentlichen dennoch auch hier anhand zahlreicher Spuren zu erkunden und lesbar zu schildern ist, hat Knapstein mit seinem neuen Buch „Zwischen Schwertern und Panzern“, eine Konfliktgeschichte von den alten Sachsenherzögen bis zur Gegenwart im heutigen Heidekreis, unter Beweis gestellt.Die Spuren finden sich überall: Eine Anhöhe, auf der einst eine Burg stand, Kanonenkugeln in einem Heimathaus, unscheinbare Grenzsteine, Grabsteine, hinter denen besondere Geschichten stehen, die vielen Schützenscheiben an Häusern, Moore mit einer gespenstigen Geschichte oder auch nur ukrainische Geflüchtete und Panzeroffiziere, die hier für den Krieg in ihrer Heimat ausgebildet werden. All diese Spuren erzählen im Wesentlichen von der deutschen Geschichte.
Das Buch versteht sich aber auch ein Debattenbeitrag zur Frage, wie wehrhaft sich die deutsche Demokratie erweisen muss, um drohende künftige Konflikte durch Abschreckung so lange wie möglich zu vermeiden. Denn, so der Autor, die Geschichte belege, dass der Friede immer nur temporär und keineswegs selbstverständlich sei.
Das von der Kreissparkasse Soltau und vom Deutschen Panzermuseum geförderte Buch ist im Buchhandel des Heidekreises erhältlich.