Gelungene „Generalprobe“: Jugendfußballer kicken wieder

Verantwortliche erarbeiteten Konzept / Eltern eingebunden

Gelungene „Generalprobe“: Jugendfußballer kicken wieder

Bereits seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen der SG Wintermoor 98 zur Wiederaufnahme des Trainings der Fußballjugend. Kürzlich starteten die Verantwortlichen der SG nach intensiven Vorbereitungen den Trainingsbetrieb für die Nachwuchskicker der Jugendabteilung und feierten dabei eine gelungene „Generalprobe“.

Im Vorfeld hatte es intensive Beratungen gegeben. Mit Blick auf die örtlichen Gegebenheiten erarbeiteten die Verantwortlichen ein Konzept, damit die umfangreichen Auflagen erfüllt werden können. Dieses wurde unter Federführung der Hygienebeauftragten Torsten Fuchs und Michael Schmidt erstellt und den Jugendtrainern von Matthias Schwarz übermittelt. Auch die Eltern der Nachwuchskicker wurden in das Konzept zur Hilfeleistung und Unterstützung der Trainer herangezogen. Es muss eine ganze Menge beachtet und berücksichtigt werden.

Unter anderem auch dies: „Sammeltaxis und Mitfahrgelegenheiten durch die Eltern sind nicht gewünscht. Das ist zwar schwierig, ist aber zur Einhaltung der Hygienevorgaben aufgrund der Corona-Pandemie unerlässlich“, betont Jugendwartin Heidi Riebesel. Und weiter: „Wir haben ein tolles Trainerteam aus acht Verantwortlichen, das den Jugendlichen den Fußballsport unter veränderten Bedingungen wieder möglich macht. Unsere Plätze sind in Abschnitte eingeteilt und den jeweiligen Jugendteams zugeteilt.“

„Die Generalprobe diente dazu, praktische Erfahrungen beim Training zu machen. Sollten Probleme festgestellt werden, sind wir jederzeit in der Lage, die schriftlichen Vorgaben anzupassen“, so Trainer Helmut Schröder: „Da wird auch von den Jugendlichen viel Disziplin abgefordert, aber das sollte ja im Fußball an der Tagesordnung sein.“ So fanden sich die jungen Kicker, insgesamt elf Jugendtrainer und um die zehn Eltern zur „Generalprobe“ ein.

„Unsere Absicht ist es, dass wir die Kinder in den schwierigen Zeiten mitnehmen und ihnen dabei Bewegung unter freiem Himmel verschaffen. Da der Sport in den Schulen zum Erliegen gekommen ist, wollen wir hier mit diesem Training für den nötigen Ausgleich auf dem Platz sorgen. Es ist zwar kein richtiges Fußballspielen möglich, aber die Ballbehandlung, das Passspiel, der Slalom mit dem Ball und anschließendem Schuss auf das Tor sorgen doch für die nötigen Fertigkeiten, wenn es wieder losgehen sollte. Allerdings ist durch den zeitaufwendigen Aufbau- und Abbauvorgang und die Kennzeichnungen der nötigen Abstände bisher nur eine Trainingseinheit von rund einer Stunde pro Woche möglich“, bedauert Torsten Fuchs.

Fuchs weiter: „Bisher sind hier jetzt sechs Gruppen zu je fünf oder sechs Jugendliche zu betreuen. Bei Bedarf sind wir gern bereit, dieses Hygiene-konzept anderen Vereinen schriftlich oder bei einem Trainingsbesuch nach vorheriger Anmeldung bei uns zu übermitteln.“

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