Gedenkfeier für Gärtner

Zielona Gora erinnert an die Verdienste des Soltauers

Gedenkfeier für Gärtner

Er war für sein Engagement für seine Geburtsstadt Zielona Gora (früher Grünberg) vielfach ausgezeichnet worden, auch mit der Ehrenbürgerschaft - der Soltauer Eckehardt Gärtner, durch den die Böhmestadt mit dem polnischen Zielona Gora freundschaftlich verbunden ist, verstarb vor einem Jahr. Zu seinem ersten Todestag ehrte ihn jetzt das frühere Grünberg mit einer besonderen Veranstaltung.

Auf Einladung der Stadt Zielona Gora und der Professorin Barbara Krzeszewska-Zmyslony nahmen die Tochter von Ekki Gärtner, Heidi Lühmann, seine Nichte Petra Raulf sowie der Soltauer Ratsherr Klaus Grimkowski-Seiler daran teil. Gedenkfeiern dieser Art sind in Polen für herausragende Bürger üblich, um sich ihrer zu erinnern und ihr Verdienst noch einmal hervorzuheben.

So würdigten Freunde und Wegbegleiter auch das Wirken von Gärtner, der seit Mai 1983 die Stadt mit Medikamenten, Kleidung, Lebensmitteln und vielem mehr versorgte, als Polen eine schwere Krise erlebte. Auch eine umfangreiche Collage machte sein jahrelanges Wirken noch einmal deutlich. Aber der Soltauer tat noch mehr: Er schaffte es auch, Gruppen, Vereine und Verbände und damit Menschen aus beiden Ländern zusammenzubringen. Wegen dieser vielfältigen, großen Leistungen wurde er mit den höchsten Ehrungen Polens ausgezeichnet.

Während der Feierstunde wurde deutlich, daß Ekki Gärtner nicht nur auf offizieller Ebene, sondern auch bei den Bürgern unvergessen ist. So wurde offiziell vorgeschlagen, eine Straße nach ihm zu benennen. Auch die Gäste aus Deutschland trugen ihr Teil zur Gedenkfeier bei und überreichten ein Gemälde mit der Stadtansicht von Zielona Gora, das im Arbeitszimmer von Ekki Gärtner einen festen Platz gehabt hatte, an den stellvertretenden Stadtpräsidenten, Darius Leschitzki, und Museumsdirektor Leszek Kania.

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